Wanderung von Bozen nach Oberbozen

Von Südtirols Hauptstadt zu den Sommerfrischehäusern auf dem Ritten

Die Rittner Sommerresidenzen scheinen aus der Zeit gefallen zu sein
Die Rittner Sommerresidenzen scheinen aus der Zeit gefallen zu sein

Seit dem 17. Jahrhundert entflieht im Sommer so mancher Bozner dem dunstigen Talkessel, um auf dem luftigen Porphyrrücken des Ritten die Sommerfrische zu genießen. Mithin zählt der Ritten zu den ältesten Sommerfrischeorten Südtirols.

 

Mediterrane Vegetation säumt den Weg
Mediterrane Vegetation säumt den Weg

Wegbeschreibung von Bozen nach Oberbozen

Ausgangspunkt dieser Wanderung durch verschiedene Vegetationsstufen ist die Talstation der Rittner Seilbahn. Sie liegt nur wenige Gehminuten vom Bozner Zugbahnhof entfernt.

Stets der Markierung Nr. 2 in Richtung Oberbozen folgend, überquert man zunächst die Straße und wandert dann auf teils gepflasterten Wegen im steten, bisweilen ziemlich steilen Anstieg die sonnenverwöhnten Hänge empor.

Längs des Weges, der zunächst von mediterranen Pflanzen wie Steineichen, Pinien, Kakteen oder Zypressen gesäumt wird, erschließen sich immer wieder malerische Ausblicke auf den Bozner Talkessel und die umliegende Bergwelt. Im oberen Teil prägen indes ausgedehnte Föhrenbestände das Bild.

Am höchsten Punkt der Wanderung angelangt, ist das Rittner Dorf Maria Himmelfahrt nicht mehr fern. In dessen pittoreskem Kirchlein haben sich übrigens schon viele Brautpaare das Ja-Wort gegeben.

Auf nahezu ebenen Wegen mit malerischem Blick auf den Rosengarten und den markanten Schlern wandert man sodann an nostalgischen Sommerfrischehäusern und den Schienen der Rittner Schmalspurbahn vorbei nach Oberbozen.

Von dort schwebt man mit der Seilbahn, die im Vierminutentakt verkehrt, nach Bozen hinab.

 

Blick auf das herbstlich gefärbte Bozen
Blick auf das herbstlich gefärbte Bozen

Angegebene Richtzeit

Talstation – Oberbozen: 3h20'

 

Auf stetig ansteigenden Wegen nach Oberbozen
Auf stetig ansteigenden Wegen nach Oberbozen

Detail am Rande

Um der brütenden Hitze in der Stadt zu entfliehen, begannen vermögende Bozner Patrizierfamilien im 16. Jahrhundert mit dem Bau der ersten Sommerresidenzen in Maria Himmelfahrt, Oberbozen, Lengmoos und Klobenstein. Alsbald sollten sich zahlreiche weitere dazugesellen.

Die Zeit in der etwa zweimonatigen „Frisch“ vertrieb man sich u. a. mit geselligen Empfängen, Spielen sowie ausgedehnten Spaziergängen.

Viele dieser Landsitze haben die Zeiten überdauert. Heute zählen sie zu Südtirols bedeutendsten Kulturgütern.

Infos zur Wanderung

  • Dauer: 03:20 h
  • Länge: 8.7 km
  • Höhenmeter: 975 m
  • Min. Höhe: 265 m
  • Max. Höhe: 1225 m

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