Wanderung von Waidbruck nach Lajen

Herbstwanderung zu den Törggelehöfen und zum Vogelweiderhof

Durch herbstlich gefärbte Haine nach Lajen
Durch herbstlich gefärbte Haine nach Lajen

Diese gemütliche Herbstwanderung führt von Waidbruck nach Lajen. Unterwegs kommt man nicht nur an mehreren Törggelehöfen, sondern auch am Vogelweiderhof vorbei, in dem der berühmte Minnesänger Walther von der Vogelweide das Licht der Welt erblickt haben soll.

 

Die sonnenverwöhnten Hänge im Lajener Ried
Die sonnenverwöhnten Hänge im Lajener Ried

Wegbeschreibung Waidbruck – Lajen

Diese abwechslungsreiche Rundwanderung nimmt im Waidbrucker Dorfzentrum nahe dem Bahnhof ihren Anfang.

Den Beschilderungen Nr. 35 in Richtung Lajen folgend, steigt der herbstlich gefärbte Wanderpfad über die sonnenverwöhnten Hänge an. Dabei quert er mehrmals die Landstraße.

Nach einer guten halben Stunde erreicht man das ländlich geprägte Dorf Ried unterhalb von Lajen, dessen pittoreskes Kirchlein der heiligen Katharina geweiht ist. Hier lädt der gemütliche Buschenschank Buchnerhof zur Zwischenrast ein.

Weiterhin der Wegnummer 35 folgend, quert man erneut die Landstraße und erreicht alsbald den Vogelweiderhof, in dem Walther von der Vogelweide um 1170 das Licht der Welt erblickt haben soll.

Dahinter führt der Wanderweg im steten Anstieg durch herbstlich gefärbte Wälder und Wiesen ins idyllisch gelegene Dorf Lajen, dessen stattliche Kirche angesichts ihrer Größe auch „Dom am Berg“ genannt wird.

Wir aber folgen der Landstraße zur Bushaltestelle unterhalb des Dorfes. Hier zweigt der mit der Nr. 5 markierte Gorneggweg ab, der durch Wiesen und Buschwerk absteigt.

Nahe dem Restaurant Hubertusstube weist ein Schild mit der Aufschrift „Törggelehöfe“ den Weg zu gleich vier einladenden Buschenschänken, die zum traditionellen Törggelen einladen (Pedratscher, Putzer, Buchner und Buchfelder).

Kurz dahinter trifft man erneut auf den Aufstiegsweg, auf dem man nach Waidbruck zurückwandert.

 

Das Katharinakirchlein in Ried unterhalb von Lajen
Das Katharinakirchlein in Ried unterhalb von Lajen

Angegebene Aufstiegszeit

Waidbruck – Lajen: 1h50’

 

Der Vogelweiderhof, in dem Walther von der Vogelweide um 1170 das Licht der Welt erblickt haben könnte
Der Vogelweiderhof, in dem Walther von der Vogelweide um 1170 das Licht der Welt erblickt haben könnte

Detail am Rande

Ein Detail an den Wänden der Katharinakirche weist darauf hin, dass in dieser Gegend schon seit alters her Wein angebaut wird. So zeigt eines der Fresken den heiligen Urban, den Schutzpatron der Winzer, der einem Kind eine Traube darreicht.

Der Weinheilige wird übrigens deshalb zumeist mit Weintraube oder Rebstock abgebildet, da er sich laut Legende einst hinter einem Weinstock versteckte und so seinen Verfolgern entkam.

Laut einer alten Bauernregel lässt der Urbanstag (25. Mai) auf die Ernte schließen: „Pankraz und Urban ohne Regen, bringen großen Erntesegen“...

 

Die Lajener Dorfkirche ist bereits in Sicht
Die Lajener Dorfkirche ist bereits in Sicht

Walther von der Vogelweide und das Lajener Ried

Obwohl Walther von der Vogelweide als der bedeutendste Minnesänger und politische Dichter des deutschen Hochmittelalters gilt, wissen wir heute nur sehr wenig über ihn.

So ist auch sein Geburtsort nach wie vor umstritten. Angesichts der ausgedehnten Vogelweiden im Lajener Ried siedelt aber so mancher Forscher hier seinen Geburtsort an.

Vogelweiden waren übrigens Orte, in denen Vögel gefangen und für die mittelalterliche Falkenjagd abgerichtet wurden.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:30 h
  • Länge:9.3 km
  • Höhenmeter:600 m
  • Min. Höhe:470 m
  • Max. Höhe:1072 m

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