Die Oswaldpromenade in Bozen

Leichter Spaziergang von St. Magdalena in Bozen nach St. Anton

Bozen früher und heute
Bozen früher und heute

Die Oswaldpromenade, die sich die Sonnenhänge um Bozen entlangschlängelt, lädt das ganze Jahr über zu einem gemütlichen Spaziergang vor malerischer Kulisse ein.

 

Durch die submediterrane Naturlandschaft nach Bozen
Durch die submediterrane Naturlandschaft nach Bozen

Wegbeschreibung Oswaldpromenade

Ausgangspunkt ist das Hotel Eberle im Weindorf St. Magdalena nordöstlich von Bozen, bei dem die Oswaldpromenade ihren Anfang nimmt.

Sie quert im sanften Abstieg die auf den Ritten ansteigenden Porphyrhänge, an denen eine artenreiche Vielfalt submediterraner Sträucher, Bäume und Blumen gedeiht. Unter ihnen finden sich etwa die spitz zulaufende Zypresse, die breitkronige Flaumeiche, der sommergrüne Perückenstrauch oder das gelbe Sonnenröschen.

Unterwegs eröffnen sich malerische Ausblicke auf Südtirols Hauptstadt Bozen, die sonnenverwöhnten Rebhügel und die gegenüberliegende Bergwelt. Außerdem gewähren diverse Informationstafeln aufschlussreiche Einblicke in diese beeindruckende Naturlandschaft, in der bereits die rätischen Ureinwohner Weinreben anbauten.

Die Oswaldpromenade endet im Bozner Stadtteil St. Anton. Nun kann man entweder auf dem Hinweg nach St. Magdalena zurückkehren oder dem nahen Schloss Runkelstein bzw. der Landeshauptstadt Bozen einen Besuch abstatten. Wer sich für Letztere entscheidet, kann später den Weg in Richtung Zugbahnhof einschlagen und von dort nach St. Magdalena zurückkehren. Auf diese Weise kann man die Wanderung zu einer abwechslungsreichen Rundtour ausbauen.

 

Karl Ritter von Müller ermöglichte den Ausbau der Oswaldpromenade
Karl Ritter von Müller ermöglichte den Ausbau der Oswaldpromenade

Besonderheiten längs des Weges

An einer Wegkreuzung erinnert eine Gedenktafel aus Porphyr an den Ingenieur und Schulgründer Karl Ritter von Müller (1821-1909), der seinen Lebensabend in Bozen zubrachte. Dank der großzügigen Hinterlassenschaft, die er dem Kurverein Bozen-Gries vermachte, konnte die Oswaldpromenade im Jahre 1937 verlängert werden.

Daneben passiert man zwei Felstürme aus vulkanischem Porphyr, die im Volksmund „Schwarze Männer“ genannt werden. Sie sind gewissermaßen das Sinnbild der Oswaldpromenade.

 

Ausblick auf die Landeshauptstadt Bozen
Ausblick auf die Landeshauptstadt Bozen

Detail am Rande

Dank seiner Härte und leichten Spaltbarkeit eignet sich der Bozner Porphyr besonders gut für die Herstellung von Pflastersteinen, Platten und Werksteinen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:01:30 h
  • Länge:5 km
  • Höhenmeter:150 m
  • Min. Höhe:308 m
  • Max. Höhe:429 m

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