Oberbozen Erdpyramiden

Wanderung auf dem Rittner Themenweg von Oberbozen zu den Erdpyramiden und zur Kirche St. Jakob und St. Georg

Erdpyramiden Oberbozen
Erdpyramiden Oberbozen

Die Erdpyramiden von Oberbozen sind zweifelsohne das Highlight des Rittner Themenweges, der einen weiten Bogen um Oberbozen beschreibt. Neben den schönen Ausblicken erwarten den Wanderer spannende Einblicke in die Geschichte und die Besonderheiten des Ritten.

 

Kirche St. Jakob und St. Georg
Kirche St. Jakob und St. Georg

Wegbeschreibung Erdpyramiden Oberbozen

Der Rittner Themenweg beginnt nahe der Bergstation der Rittner Seilbahn in Oberbozen.

Dem Wegweiser in Richtung Erdpyramiden folgend, führt die Wanderung zunächst ein asphaltiertes Sträßchen entlang, das gleich zu Beginn die Geleise der Rittner Bahn überquert.

Wenig später zweigt am rechten Straßenrand ein schön angelegter, von Infotafeln gesäumter Wanderweg ab. Er steigt sanft durch den schattenverheißenden Mischwald ab, der sich im Herbst in ein leuchtendes Farbenmeer verwandelt.

Nach einer halben Stunde sanften Abstiegs öffnen zwei Aussichtspunkte schöne Ausblicke auf die filigranen Oberbozner Erdpyramiden, deren Entstehung in die späte Eiszeit zurückreicht. Damals lagerte der Eisacktaler Hauptgletscher feinkörnigen Möränenlehm ab, in den größere Steine eingebettet waren. Im Laufe einiger Jahrtausende formte der Regen im Zusammenspiel mit längeren Trockenphasen diese formschönen Erdpfeiler, von denen es auf dem Ritten gleich mehrere gibt.

Von den Oberbozner Erdpyramiden wandert man zur letzten Weggabelung zurück, bei der man diesmal dem Keschtnweg in Richtung Moarhof folgt. Er führt im leichten Abstieg durch den Wald und mündet schließlich in eine Straße. Wer möchte, kann hier einen Abstecher zur nahen Jausenstation Moarhof machen, in der die Gäste mit liebevoll zubereiteten, saisonalen Gerichten verwöhnt werden.

Der Rittner Themenweg selbst folgt hingegen der Straße nach oben und öffnet dabei schöne Ausblicke auf die Rittner Hänge und den majestätischen Schlern.

An der nächsten Weggabelung sollte man sich einen Abstecher zur kleinen, auf einem bewaldeten Hügel thronenden Kirche zum heiligen Georg und heiligen Jakob nicht entgehen lassen, die in ihrem Inneren wertvolle Fresken aus dem 13. Jahrhundert birgt (den Schlüssel zur Kirche kann man übrigens im Tourismusverein am Bahnhof Oberbozen ausleihen).

Vom kleinen Gotteshaus wandert man wieder zur Weggabelung zurück und folgt dem nach oben führenden Sommerfrischweg in Richtung Maria Himmelfahrt. Mit Blick auf die gegenüberliegenden Dolomiten führt er im angenehmen Anstieg nach Oberbozen zurück, wo man die Wanderung in einem der gemütlichen Cafés ausklingen lassen kann.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:5.7 km
  • Höhenmeter:250 m

  • Min. Höhe:1027 m
  • Max. Höhe:1233 m

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