Das Kreuzgangtor in Brixen

Brixner Stadttore

Kreuzgangtor in Brixen
Kreuzgangtor in Brixen

Zusammen mit dem Michaelstor zählt das Kreuzgangtor zu den beiden ältesten Stadttoren Brixens.

Es handelt sich um ein Rundbogentor mit einem schweren, hölzernen Torflügel. Das darin eingebaute Mannsloch wurde vorwiegend nachts benutzt.

Während das Kreuzgangtor noch heute Zutritt zu Kreuzgang und Dom gewährt, diente es früher auch als Zugang zu Bruderhof und Domschule.

Wenngleich das Tor selbst zweifelsohne zu den ältesten Bauten der alten Stadtanlage zählt, nahm der Turmaufbau erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine heutige Gestalt an. Damals wurde eine Kommission von Technikern und Kunstexperten damit beauftragt, ein geeignetes Projekt für einen Bau auszuarbeiten, welcher sich harmonisch in die Reihe der alten Bauten eingliedern sollte – daher entspricht die Form des Turmaufbaues in etwa jener der übrigen Stadttore.

 

Kleines Detail am Rande

Besagtes Projekt konnte übrigens nur dank der finanziellen Unterstützung des amerikanischen Ehepaars Mc Nutt verwirklicht werden, deren Wappen links und rechts des Freskogemäldes an der Außenfassade angebracht wurden.

Das Fresko selbst stellte übrigens einen Königsmantel dar, der die Wappen des Domkapitels, des Fürstbischofs Raffl und der Diözese bzw. der Stadt Brixen trug. Heute sind jedoch nur mehr die Umrisse des einstigen Wandschmucks zu erkennen.

 

Zu den Stadttoren im Allgemeinen

Die vier ältesten Stadttore sind bis heute erhalten geblieben. Es sind dies das Kreuz- bzw. Sonnentor im Westen, das Kreuzgangtor im Osten, das Michaelstor am Weißen Turm und das Säbenertor im Norden. Aus mehreren Urkunden geht hervor, dass diese einstmals einzigen Zugänge zum alten Stadtkern noch Anfang des 18. Jahrhunderts nach Einbruch der Dunkelheit regelmäßig geschlossen wurden.

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