Wanderung auf den Hochalpenkopf

Rundwanderung am Pragser Wildsee, Panorama zum Seekofel und Einkehr bei der Grünwaldalm

Ein elegantes Gipfelkreuz ziert den Hochalpenkopf
Ein elegantes Gipfelkreuz ziert den Hochalpenkopf

Der Pragser Hochalpenkopf steht im Schatten seines wuchtigen Nachbarn, des 2.810 m hohen Seekofel. Dies allerdings zu Unrecht: Wenngleich man vom Gipfelkreuz nicht senkrecht auf den Pragser Wildsee hinabblicken kann, erschließen sich nahezu endlos erscheinende Fernblicke.

Und während rings um den Pragser Wildsee großer Trubel herrscht, genießt man auf dem einsamen Pragser Hochalpenkopf die erholsame Stille der Berge.

 

Auf einsamen Pfaden auf den Hochalpenkopf
Auf einsamen Pfaden auf den Hochalpenkopf

Wegbeschreibung auf den Pragser Hochalpenkopf

Ausgangspunkt dieser abgeschiedenen Rundwanderung ist das Hotel Pragser Wildsee, nahe dem sich zahlreiche gebührenpflichtige Parkplätze finden.

Hier folgt man dem anfangs breiten Wanderweg Nr. 20 in Richtung Hochalpenkopf.

Von diesem zweigt alsbald der Weg Nr. 61 in Richtung Kasern ab. Die Markierung Nr. 61 fortan beibehaltend, wandert man im steten Anstieg zu dieser kleinen, nicht bewirtschafteten Almhütte weiter.

Gestaltete sich der bislang breite Weg bereits bis hier recht steil, windet er sich nunmehr im jähen, serpentinenförmigen Anstieg die steilen, von Latschenkiefern umrahmten Grashänge zur Pragser Furkel empor.

Zu unseren Füßen schimmert alsbald der Pragser Wildsee, während um uns herum „bleiche“ Dolomitenberge in die Höhe ragen.

Schließlich erreicht man die Pragser Furkel, eine von einer kleinen Steinmauer durchzogene Einsattelung auf 2.225 m Höhe.

Dahinter führt der schmale Pfad durch die nunmehr sanften Bergwiesen und geht dabei alsbald in den Weg Nr. 61A über.

Genießt man bereits während des Anstiegs malerische Ausblicke, wähnt man sich auf dem Gipfel des Hochalpenkopfs auf einer majestätischen Aussichtswarte: Die berückende Fernsicht reicht von den Ahrntaler Bergen über die Rieserfernergruppe bis hin zu den Dolomiten mit markanten Erhebungen wie der Dreifingerspitze, dem Piz da Peres, dem Peitlerkofel, der Rotwand oder eben dem Seekofel. Selbst die weltberühmten Drei Zinnen lassen sich in der Ferne ausmachen.

Zu unseren Füßen erstrecken sich indes Olang und Antholz.

 

Grünwaldalm
Grünwaldalm

Rückweg Hochalpenkopf

Den Rückweg vom Hochalpenkopf tritt man zunächst auf dem Hinweg an. Bei der Kaserhütte folgt man diesmal aber dem schmalen Steig Nr. 22A in Richtung Grünwaldalm.

Zunächst sanft ansteigend, führt er vor malerischer Kulisse durch die gras- und zirbelbewachsenen Hänge. Sodann steigt er großenteils ziemlich steil über Wiesen- und Waldhänge ab.

Nach etwa einer Stunde ab Kasern erreicht man die beliebte Grünwaldalm, die inmitten einer weitläufigen, von hohen Felsen umrahmten Almwiese zur sinnenfreudigen Einkehr einlädt.

Sodann schlägt man den Weg Nr. 19 ein, der sanft abfallend zum Südwestufer des Pragser Wildsees führt.

Über dessen West- oder Ostufer gelangt man schließlich zum Ausgangspunkt zurück.

 

Blick auf den Herrnstein und den schimmernden Pragser Wildsee zu seinen Füßen
Blick auf den Herrnstein und den schimmernden Pragser Wildsee zu seinen Füßen

Angegebene Aufstiegszeiten auf den Hochalpenkopf

Pragser Wildsee - Hochalpenkopf: 3h30'

Kasern - Grünwaldalm: 1h10'

 

„Ausdauer wird früher oder später belohnt“ (Wilhelm Busch)
„Ausdauer wird früher oder später belohnt“ (Wilhelm Busch)

Anmerkung zum Hochalpenkopf

Selbstredend kann man den Rückweg vom Hochalpenkopf auch auf dem Hinweg antreten. Dadurch verkürzt man die Wanderzeit um etwa eine Dreiviertelstunde.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:15 h
  • Länge:12.2 km
  • Höhenmeter:1175 m

  • Min. Höhe:1492 m
  • Max. Höhe:2533 m

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