Wanderung St. Ulrich Seceda

Aussichtsreiche Wanderung vom Wintersportort St. Ulrich zum Viewpoint auf der Seceda

Villnösser Geisler
Villnösser Geisler

Der seitwärts gerichtete Blick von der Seceda auf die anmutigen Geislerspitzen zählt zu den beliebtesten Fotomotiven in den Dolomiten. Die Seceda selbst kann von Villnöss, von St. Christina oder auf dem hier beschriebenen Weg von St. Ulrich erwandert werden.

 

Monte Pic, Lang- und Plattkofel
Monte Pic, Lang- und Plattkofel

Wegbeschreibung St. Ulrich Seceda

Diese anstrengende, aber umso lohnendere Wanderung nimmt im Dorfzentrum der ladinischsprachigen Gemeinde St. Ulrich ihren Anfang.

Etwas oberhalb der Dorfkirche zweigt links der zunächst eben verlaufende Weg Nr. 2 in Richtung Seceda ab. Gegenüber der Talstation der Seceda-Umlaufbahn führt er wenig später über ein überdachtes Holzbrückchen ins Annatal, durch das er sich entlang des Annabaches zum Café-Restaurant St. Anna schlängelt.

Nun beginnt der anstrengende Teil der Wanderung: Nach wie vor der Beschilderung Nr. 2 folgend, wandert man im nahezu beständig steilen Anstieg über die nunmehr verwaiste Abfahrtspiste und schließlich über einen schmalen, wurzelbeschlagenen Waldsteig die steilen Hänge empor. Knapp unterhalb der Waldgrenze gelangt man wiederum auf die Abfahrtspiste, auf der sich malerische Ausblicke auf St. Ulrich, den Schlern und die Raschötz auftun.

Nunmehr der Wegnummer 6 folgend, windet sich der Weg an der Curona-Hütte und der Sofie-Hütte vorbei durch die naturbelassenen, farbenfrohen Blumenwiesen auf die Seceda. Genießt man bereits während des Anstiegs atemberaubende Ausblicke, eröffnet sich auf dem Gipfel ein wahrlich unvergessliches Panorama: Insbesondere der Schlern, der Lang- und Plattkofel, der Monte Pic, der Sellastock und die nahen Geisler stechen ins Auge. Wer Letztere aus noch geringerer Entfernung bewundern und zugleich ins Villnösstal hinabblicken möchte, sollte noch den kurzen, nahezu eben verlaufenden Weg zur Pana-Scharte einschlagen.

Der Rückweg von der Seceda erfolgt auf dem Hinweg.

 

Blick auf St. Ulrich, den Puflatsch und den Schlern
Blick auf St. Ulrich, den Puflatsch und den Schlern

Anmerkungen zur Wanderung auf die Seceda

Alternativ dazu kann man auch mit der Seceda-Umlaufbahn auf die Seceda hinauf- bzw. ins Tal hinabfahren.

Angesichts ihrer Länge, des steilen Anstiegs und der zu bewältigenden Höhenmeter sei diese Tour nur ausdauernden Wanderern empfohlen.

 

Eines der begehrtesten Fotomotive in Südtirol: der seitwärts gerichtete Blick auf die Geisler
Eines der begehrtesten Fotomotive in Südtirol: der seitwärts gerichtete Blick auf die Geisler

Der Name Seceda

Der Name Seceda leitet sich übrigens vom lateinischen Adjektiv siccus, -a, -um (trocken, dürr) ab. Die sanft gewellten Weidehänge unterhalb des Gipfels sind nämlich ziemlich trocken.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:08:00 h
  • Länge:17.3 km
  • Höhenmeter:1225 m

  • Min. Höhe:1233 m
  • Max. Höhe:2455 m

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