Wanderung Gaisjoch

Bergtour auf das Gaisjoch (Gurnatschspitze) von Meransen

Die Wanderung auf das Gaisjoch erfordert Trittsicherheit
Die Wanderung auf das Gaisjoch erfordert Trittsicherheit

Das einsame Gaisjoch (Gurnatschspitz) in den Pfunderer Bergen gehört neben der Wilden Kreuzspitze, der Napfspitze, der Seefeldspitze und dem Astjoch zu jenen fünf Gipfeln, die vom Tourismusverband Gitschberg-Jochtal zu den „Big Five“ gekürt wurden.

 

Über friedvolle Grashänge in Richtung Gaisjoch
Über friedvolle Grashänge in Richtung Gaisjoch

Wegbeschreibung auf das Gaisjoch

Der leichteste Anstieg auf das spitz zulaufende Gaisjoch nimmt am Eingang des Altfasstals oberhalb des beschaulichen Dorfes Meransen seinen Anfang.

Vom kostenpflichtigen Wanderparkplatz folgt man dem breiten Forstweg Nr. 15 in Richtung Gurnatschspitz/Gaisjoch.

Er führt im sanften Anstieg zur Großberghütte, hinter welcher der nunmehr schmale, steil ansteigende Steig Nr. 15B abzweigt.

Dieser taucht alsbald in einen wurzelbeschlagenen Wald ein und geht schließlich in den Weg Nr. 13 über.

An der nächsten Weggabelung folgt man dem rechts abzweigenden Weg Nr. 13B (der links abzweigende Anstieg über den ausgesetzten Südgrat des Gaisjoch sei nur geübten Kletterern empfohlen).

Sodann wandert man in nahezu ebener Querung über die abgeschiedenen Grashänge zur verwaisten, von Springkraut umrahmten Walderjochalm weiter.

Hinter den urigen Almhütten steigt der Steig steil über jäh abfallende Grashänge und flechtenbewachsene Granitblöcke auf die Feldspitze an.

Von der mit einem kleinen Eisenkreuz geschmückten Spitze erklimmt man über den blockigen Südwestkamm das eigentliche Ziel: das friedvolle Gaisjoch, das auch unter dem Namen Gurnatschspitz bekannt ist.

Auf 2.661 m Höhe wird der abwechslungsreiche, aber mühsame Anstieg mit einem berückenden Panoramablick belohnt: Während sich zu unseren Füßen die malerische Fane-Alm, Brixen und das mittlere Eisacktal ausdehnen, ragen um uns herum markante Pfunderer Berggipfel wie die Wilde Kreuzspitze, die Wurmaulspitze oder die Seefeldspitze in die Höhe. Im Süden erblickt man indes die bleichen Dolomiten.

 

Über den blockigen Südwesthang auf das Gaisjoch
Über den blockigen Südwesthang auf das Gaisjoch

Rückweg Gaisjoch

Den Rückweg vom Gaisjoch kann man auf dem Hinweg antreten. Landschaftlich und kulinarisch reizvoller ist aber der Abstieg über die Wieserhütte.

Dazu folgt man bei der Walderjochalm dem links abzweigenden Steig Nr. 16B, der über Wald- und Wiesenhänge direkt zur einladenden Almhütte auf 1.850 m Höhe hinabführt.

Nach der gemütlichen Einkehr kann man entweder auf dem sanften Weg Nr. 15 zum Parkplatz zurückwandern oder sich bei der Wieserhütte ein Fahrrad ausleihen und gemütlich zum Ausgangspunkt hinabrollen.

 

Der schmale Steig quert die steil abfallenden Hänge
Der schmale Steig quert die steil abfallenden Hänge

Angegebene Aufstiegszeit auf das Gaisjoch

Parkplatz Altfasstal - Gaisjoch: 3h30’

 

Die Walderjochalm wird von Springkraut umsäumt
Die Walderjochalm wird von Springkraut umsäumt

Detail am Rande

Das Gaisjoch ist tatsächlich nach den scheuen Gämsen benannt, die mühelos die steilen Hänge erklimmen. Mit etwas Glück erblickt man unterwegs einige dieser wendigen Namensgeber.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:00 h
  • Länge:14.5 km
  • Höhenmeter:1025 m
  • Min. Höhe:1595 m
  • Max. Höhe:2634 m

Höhenprofil

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