Wanderung auf die Wilde Kreuzspitze mit dem neuen Gipfelkreuz

Gipfeltour von der Fane Alm in Vals über die Brixner Hütte

Über den recht steilen, schotter- und geröllbeladenen Gipfelaufbau auf die Wilde Kreuzspitze
Über den recht steilen, schotter- und geröllbeladenen Gipfelaufbau auf die Wilde Kreuzspitze

Im hinteren Valler Tal ragen gleich zwei mächtige Dreitausender in die Höhe: die markante Wurmaulspitze und die Wilde Kreuzspitze, der unser heutiger Besuch gilt. Mit 3.132 m Höhe ist die Wilde Kreuzspitze die höchste Erhebung in den Pfunderer Bergen.

 

Blick auf den sagenumwobenen Wilden See während des Anstiegs auf die Wilde Kreuzspitze
Blick auf den sagenumwobenen Wilden See während des Anstiegs auf die Wilde Kreuzspitze

Wegbeschreibung auf die Wilde Kreuzspitze

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz nahe dem Almdorf der Fane Alm, den man über Vals bei Mühlbach anfährt. Von hier aus erreicht man in etwa zehn Minuten das beliebte, denkmalgeschützte Hüttenensemble.

Dort schlägt man den Weg Nr. 17 ein, der sich durch die wildromantische, vom Plätschern des Valler Baches geprägte Felsenge, die sog. „Schramme“, schlängelt.

An der nächsten Weggabelung folgt man dem anfangs breiten Wanderweg Nr. 18.

Hinter der Labesebenalm steigt er auf nunmehr schmalen, von sanften Grashängen umgebenen Pfaden in Richtung des blaugrün schimmernden Wilden Sees an. Eine etwas ausgesetzte Passage ist mit drei Halteseilen gesichert und für gehgewohnte Wanderer daher problemlos zu meistern.

Vom sagenumwobenen Wilden See, der mit 46 m der tiefste Bergsee Südtirols ist, steigt der Weg sodann auf das Rauhtaljoch an, zu dessen Linken sich die Wilde Kreuzspitze erhebt.

Weiterhin der Wegnummer 18 folgend, wandert man nun über den recht steilen, schotter- und geröllbeladenen Gipfelaufbau zum Gipfelkreuz der zweigipfeligen Wilden Kreuzspitze hoch. Unterwegs stößt man zumeist auf einige Schneezungen.

Auf 3.132 m Höhe erschließt sich schließlich ein schwindelerregend schöner Panoramablick auf die Zillertaler Alpen. Zu unseren Füßen schimmert der malerische Wilde See.

Nach der wohlverdienten Gipfelrast wandert man auf dem bereits bekannten Wege zum Rauhtaljoch hinab.

Hier schlägt man den Pfad Nr. 17B ein, der durch wildromantische, von Felsen und Kuppen umrahmte Firn- und Schotterfelder und Grashänge zur Brixner Hütte hinabführt.

Von der gemütlichen Schutzhütte auf 2.344 m Höhe führt sodann der Weg Nr. 17 entlang des wild rauschenden Valler Baches zum Ausgangspunkt zurück.

 

Der Weg zum Wilden See führt an der Labesebenalm vorbei
Der Weg zum Wilden See führt an der Labesebenalm vorbei

Angegebene Aufstiegszeit

4h40'

 

Zwischen den Nebelschleiern taucht das Gipfelkreuz der Wilden Kreuzspitze auf
Zwischen den Nebelschleiern taucht das Gipfelkreuz der Wilden Kreuzspitze auf

Anmerkungen

Das letzte (kehrenreiche und sehr schmale) Straßenstück von „Berg am Boden“ im Valser Talschluss ist von Mitte Juli bis Anfang September von 09:00 – 17:00 Uhr für den Autoverkehr gesperrt (2018). Mit den regelmäßig verkehrenden Shuttlebussen gelangt man jedoch bequem zum Ausgangspunkt.

Angesichts ihrer Länge und der doch beachtlichen Höhenmeter erfordert diese Wanderung Ausdauer und Trittsicherheit.

Die Wilde Kreuzspitze erhebt sich zwischen dem Pfitschtal im Norden, dem Eisacktal im Westen und dem Valser Tal im Südosten. Von allen drei Zugängen führen Wanderwege auf diesen markanten Dreitausender. Die beliebteste Route ist aber die hier vorgeschlagene vom Valser Tal.

 

Der Rückweg führt an der Brixner Hütte vorbei
Der Rückweg führt an der Brixner Hütte vorbei

Das neue Gipfelkreuz der Wilden Kreuzspitze

Seit 2017 krönt ein neues Gipfelkreuz den Gipfel der Wilden Kreuzspitze. Es wurde von Schülern der Landesberufsschule C. J. Tschuggmall in Brixen angefertigt.

Das neue Kreuz aus rostfreiem Edelstahl ist übrigens bereits das dritte Gipfelkreuz, das an dieser Stelle errichtet wurde: Im September des Jahres 1945 wurde hier erstmals ein Kreuz aufgestellt. Es wurde aus Überresten eines Kampffliegers gefertigt, welcher während des Zweiten Weltkrieges in der Nähe des Marblsees abgestürzt war.

Das zweite Gipfelkreuz, das den Gipfel von 1964 bis 2017 schmückte, ziert heute indes die Außenfassade der Brixner Hütte. Es wurde übrigens von Flans über Senges auf den Gipfel getragen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:08:00 h
  • Länge:17.6 km
  • Höhenmeter:1375 m
  • Min. Höhe:1713 m
  • Max. Höhe:3122 m

Höhenprofil

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