Piz Boe Wanderung

Wanderung vom Pordoijoch auf den leichtesten Dreitausender der Dolomiten, den Piz Boe

Der pyramidenförmige Piz Boe
Der pyramidenförmige Piz Boe

Der 3.152 m hohe Piz Boe ist nicht nur die östlichste und zugleich höchste Erhebung im Sellastock, sondern zählt auch zu den höchsten und beliebtesten Gipfeln der Dolomiten. Diese Wegbeschreibung auf die Boespitze folgt dem wohl prominentesten Zugang über das Pordoijoch.

 

Im sagenumwobenen Felsenreich des Sellaplateaus
Im sagenumwobenen Felsenreich des Sellaplateaus

Wegbeschreibung Piz Boe

Die Wanderung auf den Piz Boe nimmt am Pordoijoch bei Canazei ihren Anfang, auf dem sich zahlreiche Parkmöglichkeiten finden.

Auf diesem Übergang zwischen dem Trentino und dem Belluno schlägt man den Wanderpfad Nr. 627 in Richtung Piz Boe ein. Er führt zunächst durch grasbewachsene Hänge und steigt wenig später in zahlreichen Serpentinen durch ein geröllbeladenes Kar auf die Pordoischarte an.

Nach diesem steilen Anstieg hat man den anstrengendsten Teil der Wanderung auch schon hinter sich gebracht und sich einen Zwischenstopp in der Forcella-Pordoi-Hütte redlich verdient.

Auf der 2.828 m hohen Pordoischarte strömen im Hochsommer zumeist zahlreiche weitere Wanderer auf den Wanderweg, welche die Boespitze auf dem schnellsten und einfachsten Weg über die Bergstation der Seilbahn Sass Pordoi erklimmen.

Hinfort stets der Beschilderung in Richtung Piz Boe folgend, wandert man von der Pordoischarte im angenehmen Anstieg durch das atemberaubende Felsenreich des Sellaplateaus. Unterwegs trifft man auf einige seilgesicherte Passagen, die für einigermaßen berggewohnte Wanderer einfach zu meistern sind.

Schließlich erblickt man die einladende Fassahütte (Capanna Piz Fassa), die neben dem kleinen Gipfelkreuz auf dem 3.152 m hohen Piz Boe thront. Das eigentliche Highlight ist aber das majestätische Panorama, das sich hier oben eröffnet: Ringsum ragen bekannte Dolomitengipfel wie der Heiligkreuzkofel, die Lavarella, die Tofanegruppe, die Civetta, die Marmolada, der Rosengarten, der Langkofel oder die spitz zulaufenden Villnösser Geisler in die Höhe. Selbst der Großglockner lässt sich an klaren Tagen in der Ferne ausmachen.

 

Der steile Anstieg auf die Pordoischarte
Der steile Anstieg auf die Pordoischarte

Rückweg Piz Boe

Den Rückweg vom Piz Boe kann man auf dem Hinweg antreten. Alternativ dazu lässt sich die Wanderung zu einer kleinen Rundwanderung über die Boehütte / Bamberger Hütte ausbauen.

Dazu folgt man dem Steig Nr. 638 in Richtung Rifugio Boe, der recht steil über die stein- und geröllbeschlagenen Hänge zur einladenden Boehütte mit ihren markanten blauweißen Fensterläden absteigt. Eine abschüssige Stelle ist dank der angebrachten Stahlseile und Holztreppen recht einfach zu überwinden.

Nach der genüsslichen Einkehr in die Boehütte folgt man dem Weg Nr. 627 in Richtung Passo Pordoi. Er führt zu Füßen der pyramidenförmigen Boespitze zur Pordoischarte zurück, von der man auf dem bereits bekannten Weg zum Pordoijoch zurückkehrt.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:05:00 h
  • Länge:10.5 km
  • Höhenmeter:925 m

  • Min. Höhe:2240 m
  • Max. Höhe:3148 m

Höhenprofil

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