Oachner Höfeweg, Wanderung

Rundwanderung im Völser Mittelgebirge von Schloss Prösels über Völser Aicha bis zum Schnaggenkreuz

Sanft schlängelt sich der Wanderweg durch die Landschaft
Sanft schlängelt sich der Wanderweg durch die Landschaft

Der Oachner Höfeweg ist ein rund 9,5 km langer Weg, der von Schloss Prösels bis zum Kirchlein St. Kathrein im Tierser Tal führt und von der bäuerlichen Lebensart sowie einer abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft geprägt ist. Der Höfeweg kann auch in Teilabschnitten begangen werden und eignet sich besonders gut für Familien.

 

Auf einem Porphyrhügel thront Schloss Prösels
Auf einem Porphyrhügel thront Schloss Prösels

Verlauf Oachner Höfeweg

Unsere Wanderung beschreibt den Teilabschnitt des Oachner Höfewegs von Schloss Prösels über Völser Aicha bis zum Schnaggenkreuz. Startpunkt dieser Rundwanderung ist der Parkplatz direkt unterhalb des Schlosses Prösels, das um das Jahr 1200 von den Herren von Völs errichtet wurde und heute noch als Austragungsort diverser Konzerte und Feierlichkeiten dient.

Dem Wegweiser „Oachner Höfeweg“ folgend, wandern wir zunächst über einen breit angelegten Weg durch eine schöne Landschaft mit schöner Aussicht auf das Schloss und Untervöls mit der Siedlung Peter Bühl. Auf diesem sonnenverwöhnten Hügel steht das kleine Kirchlein St. Peter am Bichel, das gemeinsam mit den dahinter liegenden Bergen ein malerisches Bild ergibt. Entlang des Wanderwegs entdecken wir lilafarbene Leberblümchen und blühende Kirschbäume und entdecken die nur selten in Südtirol anzutreffende Schwarzkiefer.

Weiter geht es durch schöne Wälder und Wiesenlandschaften an urigen, gepflegten Bauernhöfen vorbei. Diese liegen hoch über dem Eisacktal in sonnenverwöhnter Lage und gewähren tolle Ausblicke auf die gegenüberliegende Gemeinde Ritten, von Oberbozen in Richtung Süden bis zum berühmten St. Verena Kirchlein, das in der Ferne Richtung Norden erkennbar ist und auf einem einst von Gletschern geschliffenen Felsenhügel thront.

Immer weiter dem Höfeweg-Schild folgend, erreichen wir nach ca. 1 Stunde Gehzeit den idyllisch gelegenen Gemoanerhof. Der 360-Grad-Blick dort reicht von Schlern, Hammerwand, Tschafon und Rosengarten auf der einen Seite über Steinegg und Bozen bis auf den Ritten über dem Eisacktal auf der anderen Seite.

 

Unsere Wanderung führt durch lichte Waldhaine
Unsere Wanderung führt durch lichte Waldhaine

Einkehr beim Fronthof

Der weiterführende Wald- und Wiesenweg verläuft mit kontinuierlichem, leichtem Anstieg und schöner Aussicht weiter in Richtung Völser Aicha. Kurz unterhalb des Dorfes erreichen wir den Fronthof. Der Fronthof ist das größte erhaltene Bauernhaus Südtirols, welches auf Steinquadern im Steilhang erbaut wurde und noch bewohnt wird. Der Familienbetrieb verwöhnt seine Gäste auf einer schönen Sonnenterrasse mit hausgemachten Spezialitäten, für die viele hofeigene Produkte verwendet werden.

Gestärkt nehmen wir die letzte Etappe der Rundwanderung auf uns. Wir durchqueren das Dorf Völser Aicha und folgen dem asphaltierten Weg weiter in Richtung Schnaggenkreuz, einem uralten Übergang vom Tierser Tal nach Völs. Die kreuzgeschmückte Lichtung erwartet uns mit einem malerischen Blick auf das Eisacktal und die Dörfer Ums und Völs am Schlern, die am Fuße der imposanten Felswände des Schlernmassivs liegen.
Von dort aus geht es nun nur noch bergab, bis wir nach ca. 20 Minuten Gehzeit wieder das Schloss Prösels, den Ausgangspunkt unserer Wanderung, erreichen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:00 h
  • Länge:9.4 km
  • Höhenmeter:400 m

  • Min. Höhe:646 m
  • Max. Höhe:1017 m

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