Stadtgasse von Bruneck

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Die kopfsteingepflasterte Stadtgasse
Die kopfsteingepflasterte Stadtgasse

Die breite, kopfsteingepflasterte Stadtgasse ist das Herzstück der Stadt.

Zusammen mit Schloss Bruneck bildet sie den historischen Stadtkern: Eingefriedet durch Schloss und Hintergasse wohnten hier die ersten Bürger Brunecks. Erst später, als die Siedlungsmöglichkeiten allmählich erschöpft waren, wurden auch außerhalb der Stadtmauer Häuser errichtet.
Heute präsentiert sich die Stadtgasse als eine der schönsten Einkaufsstraßen Südtirols. Stolze, dicht gedrängte Bürgerhäuser mit zinnenbewehrten Giebeln, Erkern, Spitzbogenportalen und Fenstergittern prägen das Bild. Viele dieser Wohnhäuser bestehen übrigens seit dem 15. Jahrhundert nahezu unverändert fort.

 

Details am Rande

Bis 1846 war die Stadtgasse Teil der alten Reichsstraße. Der Verkehr führte also mitten durch Bruneck hindurch.

Für unser hygienebewusstes Zeitalter mag die Stadtordnung aus dem Jahr 1649 leicht skurril anmuten. So wurde es etwa unter Strafe verboten, Schweine durch die Stadt laufen zu lassen oder die „Kammerlauge“, den Inhalt des Nachttopfes, auf die Gassen zu schütten. Solcherlei Praktiken scheinen also bis dato durchaus Usus gewesen zu sein...

Wenngleich sich die meisten größeren land- und viehwirtschaftlichen Gebäude außerhalb des historischen Stadtkerns befanden, waren im hinteren Teil vieler Stadthäuser Ställe untergebracht. Der größte Teil der Bürger betrieb neben sonstigem Gewerbe nämlich auch Landwirtschaft. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Viehhaltung im Stadtgebiet verboten. Bis alle Ställe restlos aus der Stadt verschwunden waren, sollte es allerdings noch ein Weilchen dauern...

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