Peitlerkofel Wanderung von Campill

Aufstieg von Campill im Gadertal auf den Großen und den Kleinen Peitler

Gipfelkreuz des Kleinen Peitler
Gipfelkreuz des Kleinen Peitler

Nordwestlich von Campill erhebt sich der weithin sichtbare Peitlerkofel, der nordwestliche Eckpfeiler der Dolomiten. Neben der hier beschriebenen Aufstiegsroute kann der Peitler auch vom Würzjoch oder vom etwas tiefer gelegenen Cialciagn Gunggan erwandert werden.

 

Auf dem Großen Peitler erschließt sich ein nahezu unendlich wirkender Panoramablick
Auf dem Großen Peitler erschließt sich ein nahezu unendlich wirkender Panoramablick

Wegbeschreibung auf den Peitlerkofel

Ausgangspunkt dieser weiten und anstrengenden Wanderung ist das Dorf Campill (Lungiarü) im nördlichen Gadertal.

Am Pares-Parkplatz hinter der Dorfkirche schlägt man den Weg Nr. 4 in Richtung Peitlerkofel ein, der zunächst der Straße nach oben folgt.

Nach wenigen Gehminuten zweigt er links ab und führt im sanften Anstieg an einigen liebevoll renovierten Mühlen vorbei. Inmitten der malerischen Wiesen gelegen, erinnern sie an jene nicht allzu fernen Tage, in denen die Einheimischen die Kraft des Wassers nutzten, um Korn zu Mehl zu verarbeiten.

Schließlich geht der anfangs breite Weg in den schmalen, von lieblichen Blumen umrahmten Pfad Nr. 4B über, der sich im steilen Anstieg durch den Wald windet.

Hinter der Waldgrenze schlängelt sich der nunmehr etwas sanftere Weg durch die verträumten Peitlerkofelwiesen der Vaciara zur Peitlerscharte empor.

Auf der Peitlerscharte laden einige Rastbänke zu einer kurzen Verschnaufpause vor atemberaubender Kulisse ein.

Sodann windet sich der nunmehr wieder schmale Weg im Zickzackkurs durch die blumenfrohen Grashänge zur Senke zwischen dem Kleinen und dem Großen Peitler empor.

Hier wandert man nach rechts zum drahtseilgesicherten Anstieg auf den Großen Peitler weiter. Wenngleich es sich um einen gut gesicherten, leichten Klettersteig handelt, erfordert er doch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Insbesondere Kindern und weniger felserfahrenen Wanderern sei daher eine Klettersteigausrüstung empfohlen.

Nach einer etwa zehnminütigen Kletterpartie in den schroffen Felswänden führen die letzten Anstiegsmeter über einen steinigen Pfad zum schlichten Gipfelkreuz.

Auf 2.875 m Höhe erschließt sich hier ein nahezu unendlich erscheinender Panoramablick auf die Südtiroler Bergwelt – nicht umsonst zählt der Peitlerkofel zu den aussichtsreichsten Gipfeln Südtirols.

Der Rückweg vom Peitlerkofel erfolgt auf dem Hinweg. Dabei sollte man sich den Abstecher zum benachbarten Kleinen Peitlerkofel nicht entgehen lassen.

 

Gipfelkreuz des Peitlerkofel
Gipfelkreuz des Peitlerkofel

Anmerkung zum Klettersteig Peitlerkofel

Wer indes den Klettersteig scheut, sollte sich mit dem Anstieg auf den tieferen Westgipfel, den sog. Kleinen Peitler (kleinen Peitlerkofel) auf 2.813 m Höhe begnügen. Von der aussichtsreichen Scharte zwischen dem Großen und dem Kleinen Peitler erreicht man dessen Gipfelkreuz in etwa fünfzehn Minuten.

Eine andere lohnende Alternative ist die Umrundung des markanten Peitlerkofel.

 

Bereits auf dem Weg zum Peitlerkofel erschließen sich malerische Ausblicke
Bereits auf dem Weg zum Peitlerkofel erschließen sich malerische Ausblicke

Detail zum Peitlerkofel

Da die Nord- und die Westseite des Peitlerkofelmassivs freigelegt sind, gewähren sie tiefe Einblicke in die Tektonik der Dolomiten.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:07:15 h
  • Länge:14.2 km
  • Höhenmeter:1350 m
  • Min. Höhe:1528 m
  • Max. Höhe:2871 m

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