Antoniusspitze Wanderung

Wanderung von Pederü über die Lavarellahütte auf die aussichtsreiche Antoniusspitze

Das formschöne Gipfelkreuz der Antoniusspitze vor traumverlorener Kulisse
Das formschöne Gipfelkreuz der Antoniusspitze vor traumverlorener Kulisse

Die Antoniusspitze / Piz de Sant’Antone in der sagenumwobenen Fanesgruppe zählt zu den aussichtsreichsten Erhebungen im UNESCO-Weltnaturerbe der Dolomiten. Dieser frei über dem Antoniusjoch aufragende Gipfel kann auf dem hier beschriebenen Weg über die Lavarellahütte oder von Wengen erwandert werden.

 

Von der Lavarellahütte schlängelt sich der Weg durch eine steinbeschlagene Almlandschaft auf die Antoniusspitze
Von der Lavarellahütte schlängelt sich der Weg durch eine steinbeschlagene Almlandschaft auf die Antoniusspitze

Wegbeschreibung Antoniusspitze

Die Wanderung auf die Antoniusspitze beginnt am Berggasthaus Pederü im Talschluss des Rautals (Anfahrt über eine gebührenpflichtige Mautstraße von St. Vigil in Enneberg).

Hinter dem einladenden Berggasthaus nimmt der anfangs recht steile Wanderpfad Nr. 7 in Richtung Fanes seinen Anfang, der zunächst auf den oberen Talboden ansteigt.

Oben angekommen, führt er nunmehr etwas sanfter durch die karstige, mit Latschenkiefern bewachsene Berglandschaft zur Hochebene Klein-Fanes, auf der die Lavarellahütte am schimmernden Grünsee zur Zwischenrast einlädt.

Hinter der Lavarellahütte steigt der Weg Nr. 13 am sagenumwobenen Parlament der Murmeltiere vorbei durch die steinbeschlagenen Almweiden in Richtung Antoniusjoch an und nähert sich dabei zusehends den skurrilen Felsformationen der Antoniusspitze.

Schließlich steigt der Weg etwas mühsam durch das Geröllfeld zu Füßen der Antoniusspitze auf das zwischen der Antoniusspitze und dem imposanten Neunerkofel eingeschnittene Antoniusjoch an.

Hier weist anstelle der klassischen Beschilderung der heilige Antonius höchstselbst den Weg: Während links der Weg auf den Neunerkofel abzweigt, wurde dem wortgewandten Franziskanerpriester auf der rechten, der Antoniusspitze zugewandten Seite ein hölzernes Denkmal gesetzt.

Nach einem etwa halbstündigen Anstieg über die geröllbeladene Südflanke erreicht man das formschöne Gipfelkreuz der Antoniusspitze, das bereits vom Antoniusjoch aus zu sehen war. Auf 2.655 m Höhe öffnet sich hier ein atemberaubendes Panorama: Während sich in der Ferne die Zillertaler Alpen abzeichnen, erheben sich ringsum namhafte Dolomitengipfel wie der Peitlerkofel, der Seekofel, die Hohe Gaisl, der Col Bechei, die Tofane oder die Lavarellaspitze.

Der Abstieg von der Antoniusspitze erfolgt auf dem Hinweg.

 

Auf dem Weg Nr. 13 nähern wir uns zusehends den Felswänden der Antoniusspitze
Auf dem Weg Nr. 13 nähern wir uns zusehends den Felswänden der Antoniusspitze

Angegebene Aufstiegszeiten Antoniusspitze

Pederü – Lavarellahütte: 2h

Lavarellahütte – Antoniusjoch: 1h20’

Antoniusjoch – Antoniusspitze: etwa 30’ (keine Angaben vor Ort)

 

Unser Blick schweift auf namhafte Dolomitengipfel wie den Seekofel oder die Hohe Gaisl
Unser Blick schweift auf namhafte Dolomitengipfel wie den Seekofel oder die Hohe Gaisl

Anmerkungen zur Antoniusspitze

Wenngleich die Wanderung auf die Antoniusspitze technisch recht einfach ist, verlangt der Anstieg über die geröllbeladene Südflanke dem Wanderer doch eine gewisse Trittsicherheit ab.

Das anmutige Gipfelkreuz der Antoniusspitze mag übrigens dem Emblem des Franziskanerordens nachempfunden sein. Dieses zeigt ein hölzernes Kreuz, unter dem sich zwei von Wundmalen gezeichnete Arme kreuzen. Ein Arm wird von einer Mönchskutte bedeckt (Franziskus), während der andere unbekleidet dargestellt ist (Jesus).

Infos zur Wanderung

  • Dauer:08:00 h
  • Länge:17.5 km
  • Höhenmeter:1150 m

  • Min. Höhe:1541 m
  • Max. Höhe:2648 m

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