Zur Drei-Zinnen-Hütte von der Dreischusterhütte

Wanderung in Sexten von der Dreischusterhütte zur Drei Zinnen Hütte

Die Drei Zinnen kann man auch vom Innerfeldtal aus erwandern
Die Drei Zinnen kann man auch vom Innerfeldtal aus erwandern

Mehrere Wege führen zur vielbesuchten Drei Zinnen Hütte am Fuße der weltberühmten Drei Zinnen. Am schnellsten und einfachsten ist sie über die Auronzohütte in Misurina zu erreichen. Daneben kann man sie auch vom Rienztal, vom Büllelejoch, vom Fischleintal oder vom Innerfeldtal aus erwandern.

Diese Wegbeschreibung wählt den Zugang über das Innerfeldtal und die Dreischusterhütte.

 

Die vielbesuchte Drei-Zinnen-Hütte
Die vielbesuchte Drei-Zinnen-Hütte

Wegbeschreibung zur Drei Zinnen Hütte

Ausgangspunkt dieser äußerst lohnenden Wanderung im Naturpark Drei Zinnen ist der dritte und letzte Wanderparkplatz des Innerfeldtals.

Hier folgt man zunächst der gemächlich ansteigenden Straße Nr. 105 in Richtung Dreischusterhütte.

Nach einer knappen halben Stunde erreicht man diese gemütliche Hütte zu Füßen der markanten Dreischusterspitze, die mit 3.145 m Höhe die höchste Erhebung in den Sextner Dolomiten ist.

Bei der Hütte behält man weiterhin die Markierung Nr. 105 bei und quert entlang des Ixenbaches den nahezu flachen Talboden des Innerfelds.

Sodann beginnt der serpentinenförmige Anstieg über einen anfänglich noch bewaldeten und zum Teil mit Holzplanken versehenen Steilhang. An dessen Ende durchwandert man im Wechsel zwischen steilen und sanfteren Passagen die unwirklich anmutende und zugleich faszinierende Karstlandschaft, die malerische Blicke auf die umliegende Bergwelt freigibt.

Den spitz zulaufenden Toblinger Konten links hinter sich lassend, erblickt man nach insgesamt knapp drei Stunden die weltberühmten Drei Zinnen. Nun ist die vielbesuchte Drei Zinnen Hütte zu Füßen dieses imposanten Dreigestirns nicht mehr fern.

Nach dem obligatorischen Selfie mit den Drei Zinnen im Hintergrund tritt man den Rückweg auf dem Hinweg an.

 

Blick auf die umliegenden Dolomiten mit der markanten Hohen Gaisl
Blick auf die umliegenden Dolomiten mit der markanten Hohen Gaisl

Anfahrt Innerfeldtal Dreischusterhütte

Zwischen Innichen und Sexten zweigt rechts das Innerfeldtal ab. Bereits an dessen Eingang findet sich ein weitläufiger Wanderparkplatz, von dem aus zwischen 08:45 - 18:15 Uhr regelmäßig Busse zum Parkplatz Antoniusstein verkehren (Stand Sommer 2018).

Wer bereits vor 08:45 Uhr vor Ort ist, kann auch mit dem Auto hochfahren (die Schranke öffnet sich bei der Rückfahrt jederzeit automatisch).

 

Drei-Schuster-Hütte
Drei-Schuster-Hütte

Angegebene Aufstiegszeiten zur Drei Zinnen Hütte

Parkplatz Innerfeldtal (Antoniusstein) – Dreischusterhütte: 30 Minuten

Parkplatz Innerfeldtal (Antoniusstein) – Drei Zinnen Hütte: 3h10’

 

Die Bödenseen nahe der Drei-Zinnen-Hütte
Die Bödenseen nahe der Drei-Zinnen-Hütte

Spuren des Ersten Weltkriegs im „Herzen der Dolomiten“

Seit dem Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg im Mai 1915 wurde Tirol unmittelbarer Schauplatz der Kampfhandlungen.

Die insgesamt 600 km lange Front verlief zwischen dem Ortlergebiet, dem Gardasee und den Sextner Dolomiten. Rund ein Sechstel davon lag über 2.000 m Höhe – die Kampfhandlungen waren also gewissermaßen nach dem Motto „Wer die Gipfel besetzt, beherrscht die Täler“ erstmals in die karge und schroffe Bergwelt verlegt worden.

Was nun folgte, war ein unsagbar grausamer und entbehrungsreicher Stellungskrieg in Fels und Eis, der im Raum Sexten mehr als zwei Jahre währen sollte.

Alsbald sollte sich die Bergwelt in eine Frontlandschaft verwandeln: Schützengräben wurden ausgegraben, Stollen in die Felsen getrieben, Unterkünfte und Stellungen für Tausende von Soldaten errichtet, kilometerlange Straßen angelegt, Seilbahnen gebaut, Feldtelefonleitungen im unwirtlichsten Gelände verlegt und Tunnels in die Felsen gebohrt, um Gipfel und Anhöhen zu sprengen. Die Wunden, die der Krieg in die Natur geschlagen hat, sind im Gebiet der Drei Zinnen noch heute sichtbar...

Am meisten aber setzte den Soldaten die Natur zu: Allein im harten Winter 1916/17 fielen an die 10.000 Soldaten Steinbrüchen, Lawinen, Hunger und Temperaturen von bis zu minus 35 Grad Celsius zum Opfer.

Erst als die italienischen Truppen im November 1917 ins Isonzogebiet abgezogen wurden, endete der Krieg in den Dolomiten.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:07:30 h
  • Länge:16.5 km
  • Höhenmeter:1000 m
  • Min. Höhe:1498 m
  • Max. Höhe:2466 m

Höhenprofil

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