Wanderung von Brixen nach St. Andrä

Rundwanderung im Eisacktaler Mittelgebirge über Klerant und Mellaun

Vom berauschenden Duft der Brixner Sommerwiesen erfüllt...
Vom berauschenden Duft der Brixner Sommerwiesen erfüllt...

Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Rundwanderung ist die Widmannbrücke am Zusammenfluss von Eisack und Rienz.

Östlich der Brücke zweigt die Köstlaner Straße ab, die im sanften Anstieg durch den gleichnamigen Stadtteil führt.

Nachdem man die letzten Häuser hinter sich gelassen hat, weist am linken Straßenrand ein Schild in Richtung Karlspromenade. Diese führt im sanften Auf und Ab durch einen lichten Laubwald, in dem im Frühling zahlreiche Leberblümchen und Huflattiche gedeihen.

Die Karlspromenade, die übrigens nach dem letzten habsburgischen Kaiser Karl I. benannt ist, endet bei der Millander Wallfahrtskirche „Maria Sand“.

Nun folgt man dem stetig ansteigenden Steig Nr. 7, der durch einen schattenspendenden Wald und aussichtsreiche Wiesen in Richtung Klerant führt und beim Hof Rifnol in den Weg Nr. 8 übergeht.

Dieser windet sich ins beschauliche Klerant zu Füßen der Plose.

Vom Weiler aus folgt man dem Steig Nr. 12, der sich am Hotel „Fischer“ vorbei durch blumenfrohe Wiesen ins beschauliche Dorf Mellaun schlängelt. Dessen gotisches Kirchlein zum heiligen Johannes birgt übrigens eine der ältesten Herz-Jesu-Darstellungen Tirols.

Weiterhin der Markierung Nr. 12 in Richtung St. Andrä folgend, überquert man alsbald die Straße (Vorsicht: recht unübersichtliche Stelle!) und wandert zum Hof Niedertal hinab, um schließlich im ziemlich steilen Anstieg nach St. Andrä emporzusteigen.

Im Dorfzentrum folgt man sodann dem Weg Nr. 4. Er führt über sanfte Hänge und sattgrüne Wiesen an verstreuten Höfen vorbei und mündet schließlich in einen recht steilen, steinbeschlagenen Waldpfad.

Auf diesem gelangt man zur Karlspromenade hinab, von der aus man auf bereits bekanntem Wege zum Ausgangspunkt zurückwandert.

 

Auf dem Weg Nr. 4 erschließen sich malerische Ausblicke auf die Bischofsstadt und ihre Umgebung
Auf dem Weg Nr. 4 erschließen sich malerische Ausblicke auf die Bischofsstadt und ihre Umgebung

Details am Rande

Die Karlspromenade wurde deshalb nach Kaiser Karl I. benannt, da er auf diesem Waldweg ausgedehnte Spaziergänge unternahm.

Beim Bau der Straße nach St. Andrä wurden hinter dem Rifnol Hof die Überreste des prähistorischen Dorfes Albanbühel entdeckt. Vor Ort gibt eine Informationstafel nähere Auskunft über diesen sensationellen Fund.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:15 h
  • Länge:11.2 km
  • Höhenmeter:425 m
  • Min. Höhe:556 m
  • Max. Höhe:964 m

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