Wanderung von Brixen nach Karnol

Von Stufels in Brixen zum kleinen Kirchlein St. Johann in Karnol

Aussicht von Karnol auf das südliche Eisacktal
Aussicht von Karnol auf das südliche Eisacktal

Die Wanderung von Brixen nach Karnol ist reich an malerischen Ausblicken. Sie führt zum weithin sichtbaren Kirchlein St. Johann, das einige kunsthistorische Schätze in seinem Inneren birgt.

 

Das idyllische Karnol mit dem Leonharder Kreuz im Hintergrund
Das idyllische Karnol mit dem Leonharder Kreuz im Hintergrund

Wegbeschreibung Brixen Karnol

Die Wanderung nach Karnol nimmt im ältesten Brixner Stadtteil Stufels ihren Anfang. An dessen Ostende überquert man die Rienzbrücke und folgt der Lüsner Straße, bis am rechten Wegesrand der Weg Nr. 6 abzweigt.

Er führt zunächst durch eine grüne Wiese und mündet dann in einen stein- und wurzelbeschlagenen Waldweg, der immer wieder Blicke auf die Bischofsstadt Brixen freigibt. Nachdem man etwa zwei Drittel des Weges hinter sich gebracht hat, tritt man aus dem Wald heraus und setzt die Wanderung auf einem aussichtsreichen, von malerischen Blumenwiesen und Feldern umsäumten Weg fort.

Schließlich durchquert man einen Hof, hinter dem eine asphaltierte Straße zum nahen Kirchlein St. Johann emporführt. Es thront auf einem sanften, weithin sichtbaren Hügel, dem sog. „Holderer“ bzw. „Karnoler Pichl“. Den eisernen Schlüssel zum friedvollen Gotteshaus verwahrt übrigens der „Holderer Bauer“, der ihn gerne für einen kurzen Besuch aus seiner Obhut gibt.

Der Rückweg von Karnol erfolgt auf dem Hinweg.

Weitblick auf die Brixner Talsohle
Weitblick auf die Brixner Talsohle


Details zum Kirchlein St. Johann

Das 1113 geweihte Kirchlein wurde zu Beginn und am Ende des 15. Jahrhunderts grundlegend erneuert. Von kunstgeschichtlicher Bedeutung sind insbesonders die ausdrucksstarken Fresken in seinem Inneren, die aus diversen Epochen stammen.

Ein wahres kunstgeschichtliches Juwel ist die Darstellung des Martyriums der heiligen Ursula in der Wölbung der Apsis. Sie zeigt die Heilige‚ die vermutlich im 4. Jahrhundert den Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian zum Opfer fiel. Die Szene wird von Johannes dem Evangelisten und Johannes dem Täufer flankiert. Am Himmel ist indes die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind zu sehen.

Angesichts der exponierten Lage vermuten einige Historiker, dass die sanfte Hügelkuppe, auf der das Kirchlein thront, einst ein Kultplatz gewesen sein könnte.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:01:45 h
  • Länge:4.7 km
  • Höhenmeter:350 m

  • Min. Höhe:558 m
  • Max. Höhe:920 m

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