Wanderung Tristensee

Über die Chemnitzer Hütte und den Kellerbauerweg zum Tristensee

Am idyllischen Tristensee
Am idyllischen Tristensee

Diese Wanderung im Ahrntal wartet mit gleich zwei Highlights auf: der malerisch gelegenen Chemnitzer Hütte und dem abgeschiedenen Tristensee am Kellerbauerweg.

 

Chemnitzer Hütte
Chemnitzer Hütte

Wegbeschreibung zur Chemnitzer Hütte und zum Tristensee

Ausgangspunkt ist der Neves-Stausee, den man auf einer schmalen, mautpflichtigen Bergstraße über Mühlen und Lappach anfährt.

Von den Parkplätzen spaziert man zum Nordufer des kristallklaren Stausees hoch, der in den Jahren 1960 bis 1964 errichtet wurde. Oben angekommen, schlägt man den schmalen Steig Nr. 24 in Richtung Chemnitzer Hütte.

Er taucht sogleich in einen schattenspendenden Wald ein, durch den er im ziemlich steilen Anstieg führt. Wer einen sanfteren, dafür aber leicht längeren Anstieg bevorzugt, kann auch auf dem breiten Güterweg zum Nevesboden hochwandern.

Hinter der Waldgrenze vereinen sich die beiden Wege und steigen im nunmehr sanfteren Anstieg durch die sonnenverwöhnten Grashänge des Nevesbodens zur Chemnitzer Hütte an.

Von der Chemnitzer Hütte auf dem Nevesjoch folgt man dem rechts abzweigenden Kellerbauerweg Nr. 27 in Richtung Tristensee.

In luftiger Höhe quert er zunächst nahezu eben und zuletzt leicht absteigend die steilen Blockhänge zu Füßen des Schaflahnernock, der Weißen Wand und des Tristenspitz. An zwei leicht ausgesetzten Passagen wurden kurze Stahlseile gespannt. Wenngleich diese leicht zu meistern sind, ist angesichts des teils lockeren Blockwerks dennoch Trittsicherheit gefragt.

Nach einer knappen Stunde gelangt man zum abgeschiedenen, von Felsgeröll umfriedeten Tristensee auf 2.344 m Höhe.

Der Rückweg vom Tristensee erfolgt auf dem Hinweg.

 

Auf dem Weg zur Chemnitzer Hütte
Auf dem Weg zur Chemnitzer Hütte

Angegebene Aufstiegszeit Tristensee

Parkplatz Neves-Stausee - Tristensee: 2h50’ (1h50’ bis zur Chemnitzer Hütte)

 

Über Blockhänge zum malerischen Tristensee
Über Blockhänge zum malerischen Tristensee

Detail zum Kellerbauerweg

Der Kellerbauerweg, der das Nevesjoch mit dem Speikboden verbindet, wurde übrigens nach dem damaligen Alpenvereinsvorsitzenden der Sektion Chemnitz Theodor Norbert Kellerbauer benannt.

Kellerbauer trug wesentlich zur Errichtung der Chemnitzer Hütte und des nach ihm benannten, zwölf Kilometer langen Höhenweges bei.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:04:30 h
  • Länge:12 km
  • Höhenmeter:625 m
  • Min. Höhe:1860 m
  • Max. Höhe:2416 m

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