Neves Höhenweg

Wanderung vom Neves Stausee zum Neves Höhenweg und zur Chemnitzer Hütte

Nahezu eben schlängelt sich der Neves Höhenweg durch die Landschaft
Nahezu eben schlängelt sich der Neves Höhenweg durch die Landschaft

Diese Höhenwanderung in den Zillertaler Alpen wartet mit gleich mehreren Besonderheiten auf: der einladenden Chemnitzer Hütte, dem berückenden Neves Höhenweg am Fuße imposanter Gletscher und einem pittoresken Gletschersee. Ganz nebenbei genießt man beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Gletscher- und Bergwelt und das tiefer liegende Tal.

 

Nahezu eben quert der Neves Höhenweg die steinbeschlagene Gletscherlandschaft
Nahezu eben quert der Neves Höhenweg die steinbeschlagene Gletscherlandschaft

Wegbeschreibung Neves Höhenweg

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Neves Stausee am Ende des Mühlwalder Tales, den man von Lappach über eine gebührenpflichtige Bergstraße anfährt.

Von den Parkplätzen wandert man zunächst zum Nordufer des Neves Stausees hoch. Gleich hinter der Untermaureralm zweigt rechts der Wandersteig Nr. 24 in Richtung Chemnitzer Hütte ab, der zunächst ziemlich steil durch einen steinbeschlagenen Wald führt.

Hinter der Waldgrenze steigt er nunmehr sanfter über die sonnenverwöhnten Weidehänge des Nevesboden zur Chemnitzer Hütte am Nevesjoch an. Am Übergang zwischen dem Lappacher Tal und dem Weißenbachtal lädt sie auf 2.420 m Höhe zu einer ersten Zwischenrast ein.

Nahe der Hütte schlägt man den mit der Nummer 1 markierten Neves Höhenweg ein. Zu Füßen des Turnerkamp, des Großen Möseler und des Hohen Weißzint windet er sich zunächst im mäßigen Anstieg, dann großenteils eben durch die teils grasige, teils steinbeschlagene Gletscherlandschaft in Richtung Edelrauthütte.

Unterwegs gelangt man zu einer leicht abschüssigen Stelle, die dank eines angebrachten Halteseils recht einfach zu meistern ist, und überquert mehrere Gletscherbäche. Insbesondere aber erschließen sich beeindruckende Blicke auf die nahen Gletscherwände und eine berückende Fernsicht, die sich von den Rieserfernern bis zu den bleichen Dolomiten erstreckt.

Auf etwa halbem Weg zwischen der Chemnitzer Hütte und der Edelrauthütte wohnt man außerdem einem im wahrsten Sinne des Wortes berauschenden Naturschauspiel bei: Ein malerischer Gletschersee wird von Gletscherwasser gespeist, das sich über die glattgeschliffenen Felsen direkt in den eiskalten See ergießt.

Wenig später zweigt der Steig Nr. 24A in Richtung Neves Stausee ab. Er führt über aussichtsreiche Hänge zum Ausgangspunkt zurück (alternativ dazu kann man auch zur Edelrauthütte weiterwandern, die auf 2.545 m Höhe zur wohlverdienten Einkehr einlädt).

 

Malerischer Gletschersee am Neves Höhenweg
Malerischer Gletschersee am Neves Höhenweg

Anmerkungen zum Neves Höhenweg

Die Überquerung der Gletscherbäche kann sich bei starker Wasserführung schwierig gestalten. Aus diesem Grunde sollte man den Neves Höhenweg nach Möglichkeit am Vormittag begehen, wenn die Gletscherschmelze noch nicht im vollen Gange ist.

Wer genau hinsieht, entdeckt unterwegs vielleicht einige Minerale. Auf dem Gebiet der Zillertaler Alpen und der Hohen Tauern wurden übrigens mehr als 200 verschiedene Mineralienarten nachgewiesen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:05:30 h
  • Länge:12.7 km
  • Höhenmeter:850 m
  • Min. Höhe:1858 m
  • Max. Höhe:2667 m

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