Raschötz Wanderung von Lajen

Von Tschöfas bei Lajen über der Ramitzler Schwaige auf die Raschötz

Die Wanderung auf die Raschötz erfreut sich großer Beliebtheit
Die Wanderung auf die Raschötz erfreut sich großer Beliebtheit

Mehrere Wege führen auf die panoramareiche Raschötz, deren Gipfelkreuz wohl zu den markantesten in Südtirol zählt. Die hier beschriebene Route nimmt in Tschöfas bei Lajen ihren Anfang.

 

Blick auf die markanten Grödner Dolomiten
Blick auf die markanten Grödner Dolomiten

Wegbeschreibung Lajen Raschötz

Die Wanderung auf die Raschötz nimmt in der kleinen Ortschaft Tschöfas bei Lajen ihren Anfang. Hier folgt man dem Weg Nr. 34 in Richtung Unterpulg-Hütte / Ramitzler Schwaige.

Er führt im steten Anstieg durch einen schattenspendenden Wald und kurze Wiesenstücke an diesen beiden Almhütten vorbei, die zu einer gemütlichen Zwischenrast einladen.

Unterwegs erschließen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Dolomiten. Namentlich der wuchtige Langkofel und der markante Schlern stechen ins Auge.

Allmählich wird der Wald lichter und der nunmehr recht schmale Weg steiler. Schließlich nähert er sich über einen schön angelegten, aussichtsreichen Felsensteig und Blockwerk der aussichtsreichen Raschötz.

Unterwegs kommt man am sagenumwobenen „Hexentisch“ vorbei. Es handelt sich um einen flachen Felsblock, der tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Tischplatte aufweist. Um ihn sollen sich des Nachts die Lajener Hexen zusammengefunden haben, um allerlei boshafte Streiche zu ersinnen...

Nach etwa drei Stunden erreicht man die schindelbedeckte Heilig-Kreuz-Kapelle. Von diesem beschaulichen Gotteshaus aus dem 18. Jahrhundert ist das imposante Gipfelkreuz der Außerraschötz nicht mehr fern: Nach wenigen Gehminuten auf dem Weg Nr. 10 erschließt sich ein wahrlich unvergesslicher Panoramablick auf das südliche Eisacktal, das Grödner Tal, die spitz zulaufenden Geisler, den wuchtigen Sellastock, die schneebedeckte Marmolada und den markanten Langkofel.

Der Abstieg von der Raschötz erfolgt auf dem Hinweg.

 

Gipfelblick von der Raschötz in Richtung Geislerspitzen
Gipfelblick von der Raschötz in Richtung Geislerspitzen

Anmerkungen zur Wanderung auf die Raschötz

Ein weiterer Aufstiegsweg auf die Raschötz nimmt in  St. Ulrich ihren Anfang. Von dort führt auch die Standseilbahn Raschötz auf 2.095 m Höhe empor; von der Bergstation aus sind nur mehr knapp 200 Höhenmeter bis zum Gipfel zu überwinden.

Empfehlenswert ist ferner der Raschötz-Höhenweg von Gröden nach Villnöss.

 

Unterpulghütte mit der Raschötz im Hintergrund
Unterpulghütte mit der Raschötz im Hintergrund

Detail zur Wanderung Lajen Raschötz

Im Volksmund machte man die Lajener Hexen für allerlei Unheil verantwortlich. So sollen immer dann heftige Gewitter über Lajen und die Raschötz niedergegangen sein, wenn sie sich ihr langes Haar kämmten. Erst wenn der Messner die Kirchenglocken läutete, soll das Unwetter allmählich vorbeigezogen sein. Diesen christlichen Klang mochten die Hexen nämlich gar nicht leiden...

Übrigens sollen die Lajener Hexen im ständigen Wettkampf mit den legendären Schlernhexen gestanden haben.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:07:45 h
  • Länge:17 km
  • Höhenmeter:1075 m
  • Min. Höhe:1195 m
  • Max. Höhe:2278 m

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