Urlesteig Sarntal Reinswald

Wanderung in Reinswald zur Sunnolm, Pfnatschalm, Pichlberg, Getrumalm und Almschank Reiner Mühlen

Die gemütliche Getrumalm mit der Kassianspitze im Hintergrund
Die gemütliche Getrumalm mit der Kassianspitze im Hintergrund

Der Urlesteig im Wandergebiet Reinswald im Sarntal verspricht ein abwechslungsreiches Wandererlebnis für die ganze Familie. Der Naturerlebnisweg ist in sechs Etappen eingeteilt, die sich verschiedenen Themen widmen. Unterwegs laden die Sunnolm, die Pfnatschalm, das Bergrestaurant Pichlberg, die Getrumalm und der Almschank Reiner Mühlen zur Einkehr.

 

Riesenlibelle auf dem Urlesteig
Riesenlibelle auf dem Urlesteig

Wegbeschreibung Urlesteig

Ausgangspunkt ist die Talstation der Bergbahn Reinswald, um die sich zahlreiche Parkmöglichkeiten finden.

Bei der Talstation schlägt man den Wanderweg Nr. 7 ein, der durch sanfte Wiesen und lichte Haine ansteigt. Hinter einem großen Wetterkreuz weist ein Wanderschild den links abzweigenden Weg zur Sunnolm. Er führt im nunmehr etwas steileren Anstieg zu dieser idyllisch gelegenen Almhütte, die inmitten aussichtsreicher Bergwiesen zur ersten Zwischenrast einlädt. Die Kinder erwartet überdies ein hauseigener Spielplatz.

Von der Sunnolm steigt der Weg Nr. 8 (und später 9A) durch weite Almwiesen und zirbenbestandene Heidehänge zur kinderfreundlichen Pfnatschalm an. Längs des Weges gewähren die anregend und kreativ gestalteten Infotafeln des Urlesteigs interessante Einblicke in Südtirols Tierwelt. So erfährt man beispielsweise, wie weit ein Eichhörnchen springen kann oder wie es dem Specht gelingt, Käfer und Nüsse aufzuknacken. Besonderer Beliebtheit erfreut sich eine Riesenlibelle, an der die Kinder ihre Kletterkünste unter Beweis stellen können.

Bei der kinderfreundlichen Pfnatschalm hat man die anstrengendste Etappe des Urlesteigs hinter sich gebracht. Der nächste, nunmehr sanfter verlaufende Wegabschnitt ist dem Thema Wasser gewidmet: Gleich neben der Pfnatschalm lädt ein seichter Teich samt Floß zu vergnüglichen Wasserspielen ein, während weiter oben klappernde Wasserräder an jene nicht allzu ferne Zeit erinnern, in der das Korn noch mit der Kraft des Wassers zu Mehl verarbeitet wurde.

Am Bergrestaurant Pichlberg schlägt man den Wanderweg Nr. 11 in Richtung Getrumalm ein. Er führt im sanften Auf und Ab durch die idyllische Landschaft und eröffnet dabei verträumte Ausblicke auf den Villanderer Berg, das Rittner Horn und die in der Ferne aufragenden Dolomiten. Thema dieses Abschnittes sind die Geschichte und Kultur des Sarntals: Längs des Weges erzählen Infotafeln von der Arbeit der Knappen und Hirten oder den zwischen Latzfons und dem Sarntal verlaufenden Weidegrenzen. Die Kinder können außerdem den Weg aus dem Kieferlabyrinth suchen oder sich beim Kneippen erfrischen.

Dieser Abschnitt endet bei der weitum bekannten Getrumalm, die zu einer erneuten Einkehr verlockt und mit einer weiteren Besonderheit aufwartet: Neben der Almhütte wurde ein einfacher Klettersteig für Kinder angelegt, in dem sie sich nach Herzenslust austoben können.

Von der Getrumalm folgt man dem breiten Wanderweg Nr. 7 in Richtung Reinswald, von dem wenig später der Mühlenweg Nr. 7A abzweigt. Er führt zu einer kleinen Zirbenkapelle hinab, hinter der sich der Weg entlang des munter plätschernden Getrumbaches durch Wald und Wiesen schlängelt. Dieser Abschnitt ist den Südtiroler Nadelbäumen gewidmet.

An der nächsten Weggabelung schlägt man den links abzweigenden Weg Nr. 7A zu den liebevoll restaurierten Reinswalder Mühlen und dem anliegenden Almschank ein. Diese letzten beiden Abschnitte des Urlesteigs beschäftigen sich mit den Themen Naturgewalten und Almwiesen. Der Weg endet direkt an der Talstation der Umlaufbahn Reinswald.

 

Auf dem Urlesteig zur Getrumalm
Auf dem Urlesteig zur Getrumalm

Anmerkung Urlesteig

Der Urlesteig verlangt insbesondere den Kindern eine gewisse Ausdauer und Wanderfreude ab. Weniger Wanderfreudige können auch einzelne Etappen des Urlesteigs erwandern. Hierfür empfiehlt es sich besonders, mit der Bergbahn zum Bergrestaurant Pichlberg hochzufahren und auf dem Urlesteig zur Pfnatschalm und zur Sunnolm hinabzuwandern.

 

Kneippen am Urlesteig
Kneippen am Urlesteig

Woher der Urlesteig seinen Namen hat...

Der Urlesteig hat seinen Namen von den „Urlelockn“, den zwei kleinen Tümpeln unterhalb der Sunnolm. Eine alte Sage erzählt von einem verwunschenen See, in dem bequeme alte Jungfrauen, unsittliche Mägde und erfrorene Fremde, die auf ihrem Weg vom Eisacktal ins Sarntal über die Villanderer Alm den Kältetod starben,  begraben wurden. Genau bei den Urlelockn soll übrigens der geographische Mittelpunkt Südtirols liegen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:04:30 h
  • Länge:13.4 km
  • Höhenmeter:625 m
  • Min. Höhe:1551 m
  • Max. Höhe:2189 m

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