Latzfonser Kreuz Sarntal Wanderung

Wandern von Reinswald im Sarntal zur Getrumalm und zum Schutzhaus Latzfonser Kreuz

Das Latzfonser Kreuz ist Südtirols höchster Wallfahrtsort
Das Latzfonser Kreuz ist Südtirols höchster Wallfahrtsort

Die Wanderung zum Latzfonser Kreuz über die einladende Getrumalm zählt zweifelsohne zu den beliebtesten Wanderungen im Sarntaler Wandergebiet Reinswald. Das Latzfonser Kreuz selbst ist nicht nur Südtirols höchster Wallfahrtsort, sondern zählt auch zu Europas höchsten Pilgerstätten.

 

Wandern im Sarntal
Wandern im Sarntal

Wegbeschreibung Getrumalm und Latzfonser Kreuz

Die Wanderung zum Latzfonser Kreuz nimmt an der Talstation der Umlaufbahn Reinswald im Durnholzer Tal ihren Anfang.

Hier schlägt man den gleichmäßig ansteigenden Weg Nr. 7 ein, der sich durch grüne Weidewiesen und sonnenbeschienene Waldhänge zur beliebten Getrumalm auf 2.094 m Höhe schlängelt. Nach rund eineinhalb Stunden lädt diese gemütliche Almhütte zur genüsslichen Zwischenrast.

Von der Getrumalm steigt der Weg Nr. 7 vor der Kulisse der rechts aufragenden Kassianspitze sanft durch die stein- und felsdurchsetzten Weidewiesen in Richtung Latzfonser Kreuz an. Wenig später gelangt man an eine Weggabelung, an der rechts der Weg zum Latzfonser Kreuz abzweigt.

Die Wegnummer 7 auch an der nächsten Weggabelung beibehaltend, folgt der nunmehr etwas steilere Anstieg auf das sogenannte „Lückl“. Von dieser zwischen dem Sarntal und dem Eisacktal eingeschnittenen Gratscharte erreicht man in wenigen Minuten das pittoreske Wallfahrtskirchlein und das benachbarte Schutzhaus Latzfonser Kreuz, in dem den Wanderern schmackhafte Hüttengerichte serviert werden.

Der Rückweg vom Latzfonser Kreuz erfolgt auf dem Hinweg.

 

Getrumalm
Getrumalm

Angegebene Aufstiegszeit Latzfonser Kreuz

Reinswald – Latzfonser Kreuz: 2h50’

 

Von der Getrumalm steigt der Weg Nr. 7 in Richtung Latzfonser Kreuz an
Von der Getrumalm steigt der Weg Nr. 7 in Richtung Latzfonser Kreuz an

Anmerkung zur Wanderung Latzfonser Kreuz Reinswald

Alternativ zur hier vorgeschlagenen Route kann man den Anstieg auch um 560 Höhenmeter verkürzen und mit der Umlaufbahn zum modernen Bergrestaurant Pichlberg hochfahren. Von dort schlängelt sich der nahezu ebene, mit der Nr. 11 ausgeschilderte Urlesteig zur Getrumalm, von wo aus man auf dem eben beschriebenen Weg zum Latzfonser Kreuz gelangt.

 

Durch saftige Weidewiesen in Richtung Latzfonser Kreuz
Durch saftige Weidewiesen in Richtung Latzfonser Kreuz

Was es mit der Wallfahrtskirche Latzfonser Kreuz auf sich hat

Am Wochenende nach Fronleichnam wird alljährlich der „Schwarze Herrgott“, ein Kruzifix mit einem dunkelhäutigen Jesus, in einer feierlichen Prozession von der Latzfonser Dorfkirche zum Wallfahrtskirchlein heraufgetragen.

Laut Legende soll seine Geschichte im fernen Jahr 1700 ihren Anfang genommen haben: Nachdem schwere Unwetter drei aufeinanderfolgende Ernten zerstört hatten, sollen Latzfonser Bauern dieses beinahe in Vergessenheit geratene Kruzifix hier heraufgebracht haben, um Gott gnädig zu stimmen und künftiges Unheil von ihren Feldern abzuwenden.

Aus diesem sagenumrankten Bittgang wurde allmählich eine richtige Wallfahrt, weswegen dem „Schwarzen Herrgott“ im Jahre 1743 an dieser Stelle das erste Höhenkirchlein errichtet wurde. 1886 trat das weithin sichtbare gotische Gotteshaus an seine Stelle, das noch heute zahlreiche Wallfahrer und Wanderer in seinen Bann zieht.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:00 h
  • Länge:16.4 km
  • Höhenmeter:850 m

  • Min. Höhe:1571 m
  • Max. Höhe:2370 m

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