Maiser Waalweg

Schöner Waalweg bei Meran

Längs des Weges laden Rastbänke zum entspannten Verweilen ein
Längs des Weges laden Rastbänke zum entspannten Verweilen ein

Zwischen dem Meraner Stadtviertel Obermais und Saltaus im Passeiertal bahnt sich der nahezu eben verlaufende Maiser Waal seinen Weg.

Entlang des großenteils oberirdisch verlaufenden Waales, mit dessen Wassern die umliegenden Wiesen und Felder bewässert werden, wurde bereits im 15. Jahrhundert der Maiser Waalweg angelegt. Er verspricht auch an heißen Tagen Abkühlung.

 

Der Gegend um Meran wohnt ein besonderer Liebreiz inne
Der Gegend um Meran wohnt ein besonderer Liebreiz inne

Wegbeschreibung Maiser Waalweg

Ausgangspunkt ist der Brunnenplatz im Meraner Villenviertel Obermais. Der Beschilderung in Richtung Waalweg folgend, spaziert man zum nahen Schloss Planta, bei dem der Maiser Waalweg seinen Anfang nimmt.

Zunächst von liebevoll angelegten Apfelwiesen umrahmt, windet er sich alsbald am felsigen Hang eines schluchtartigen Grabens vorbei und bahnt sich schließlich parallel zur Passer seinen Weg durch schattenspendende Mischwaldhänge und Obstwiesen.

Unterwegs erschließen sich malerische Ausblicke auf Dorf Tirol, Kuens und Riffian sowie auf die umliegende, stolz aufragende Bergwelt. Außerdem kommt man an den rauschenden Wassern des Schnuggenbachs und am Haus „Beim Waaler“ vorbei. Dieser einst hochangesehene Beruf ist mittlerweile großenteils in Vergessenheit geraten. Der Waaler sorgte einst für die Instandhaltung der Waale, kontrollierte täglich den Wasserstand und die Schleusen und wachte über die gerechte Aufteilung des kostbaren Nass’.

Beim Waalerhaus erklingt auch eine jener „Waalschellen“, die einst an den Waalen angebracht wurden: Ertönte das Glöckchen, wusste der Waaler, dass das Wasser floss. War es indes verstummt, musste der Waaler nach dem Rechten sehen.

Nach rund acht Kilometern erreicht man das Ende des Maiser Waalweges. Hier lädt das von Apfel- und Obstwiesen umrahmte Hotel Torgglerhof zur sinnenfrohen Einkehr.

 

Der Maiser Waalweg erfreut sich großer Beliebtheit
Der Maiser Waalweg erfreut sich großer Beliebtheit

Rückweg Maiser Waalweg

Da der Maiser Waalweg mit 8,5 km doch eine beachtliche Länge aufweist, empfiehlt es sich, ins Dorf Saltaus hochzuwandern und mit den regelmäßig verkehrenden Linienbussen zum Ausgangspunkt zurückzufahren.

Wer die Wanderung indes zu einer langen Rundtour ausdehnen möchte, kann den Rückweg zunächst auf dem Hinweg antreten. Nachdem man ungefähr die Hälfte des Weges hinter sich gebracht hat, zweigt am linken Wegesrand der mit der Nr. 1 markierte Waldpfad nach Schenna ab.

Nach einem etwa halbstündigen Anstieg erreicht man dieses malerische Dorf bei Meran. Von Schenna führt der Weg Nr. 10A durch aussichtsreiche Obstwiesen nach Obermais zurück.

 

Eng an den Felsen geschmiegt bahnt sich der Maiser Waalweg seinen Weg
Eng an den Felsen geschmiegt bahnt sich der Maiser Waalweg seinen Weg

Interessante Details zum Maiser Waalweg

Der Maiser Waal speist sich übrigens aus den Wassern der Passer, die bei Saltaus abgezweigt werden.

Im fernen Jahr 1462 erteilte der damalige Landesfürst Erzherzog Sigmund die Genehmigung für den Bau des Maiser Waalweges. Nachdem er über eine längere Zeitspanne dem Verfall preisgegeben worden war, wurde er 1658 neu eröffnet.

Infos Maiser Waalweg

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:7.7 km
  • Höhenmeter:125 m

  • Min. Höhe:405 m
  • Max. Höhe:465 m

Höhenprofil

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