Lavarella Bergtour von St. Kassian im Gadertal

Wanderung auf den Piz Lavarella von der Capanna Alpina

Das formschöne Gipfelkreuz der Lavarella
Das formschöne Gipfelkreuz der Lavarella

Hoch über St. Kassian im Gadertal erheben sich gleich zwei wuchtige Dreitausender: die Conturinesspitze und die Lavarella, der unser heutiger Besuch gilt. Sie ist auch unter den Namen Lavarelaspitze, Piz Lavarela oder Piz de Lavarela bekannt.

 

Der wolkenumrankte Westgipfel der Lavarella
Der wolkenumrankte Westgipfel der Lavarella

Wegbeschreibung auf die Lavarella

Die lange und recht anstrengende Wanderung auf die Lavarella nimmt am gebührenpflichtigen Parkplatz des Restaurants Capanna Alpina oberhalb von St. Kassian im Gadertal ihren Anfang.

Hier folgt man dem Wanderweg Nr. 11 in Richtung Col de Locia. Er führt nach wenigen Gehminuten über eine kleine Holzbrücke, hinter welcher sich der Weg alsbald steiler und schmaler gestaltet.

Schließlich steigt er ziemlich steil über das steinbeschlagene, mit Holzplanken und Halteseilen versehene Gelände an.

Auf der Aussichtsbank des Col de Locia werden die Mühen dieses ersten Anstiegs mit einem malerischen Ausblick belohnt: Insbesondere der wuchtige Sellastock und die vergletscherte Marmolata stechen ins Auge.

Sodann schlängelt sich der nunmehr sanfte Weg durch ein von wuchtigen Dolomitenfelsen umfriedetes Hochtal, dessen Wiesen mit weißen Kalksteinen übersät sind.

Schließlich weist am linken Wegesrand ein Schild den Weg in Richtung Conturines bzw. Lavarella. Er schlängelt sich im zunächst rechts sanften, alsbald aber steileren Anstieg zwischen den bizarren Felsformationen des Piz Taibun und des Piz Parom zum Conturinessee auf 2.515 m Höhe. Während er im Hochsommer zumeist verlandet ist, zählt er im Frühsommer zu einem der wohl schönsten Bergseen im Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

Sich von nun an stets rechts haltend (keine Wegweiser, nur Markierungen), wandert man unterhalb der wuchtigen Felswände der Lavarella durch das schrofige, geröll- und schotterbeschlagene Gelände zur Lavarellascharte empor, welche den Piz Lavarella von der südlich gelegenen Conturinesspitze trennt.

Hier hält man sich weiterhin rechts und wandert im ziemlich mühsamen Anstieg einen steilen Geröllhang empor.

Sodann zweigt der Steig erneut rechts ab und windet sich über ein schmales Felsband und karges Gelände zur Verbindungsscharte zwischen den beiden Gipfeln der Lavarella empor.

Der rechts abzweigende Steig führt über schrofiges Gelände auf den 3.055 m hohen, recht einfach zu erklimmenden Ostgipfel der Lavarella, welcher mit einem formschönen Gipfelkreuz samt Glocke geschmückt ist. Von hier genießt man einen berückenden Blick auf die umliegenden Dolomiten und den Alpenhauptkamm, während sich tief unten das Gadertal und die Klein-Fanes-Hochfläche erstrecken.

Der von der Scharte links abzweigende Steig führt indes auf den etwas tieferen, ebenfalls mit einem Kreuz geschmückten Westgipfel. Er windet sich allerdings über einen leicht ausgesetzten Grat.

Der Rückweg von der Lavarellaspitze erfolgt auf dem Hinweg.

 

Durch das malerische Hochtal in Richtung Lavarella
Durch das malerische Hochtal in Richtung Lavarella

Anmerkung zur Lavarellaspitze

Angesichts ihrer Länge und der doch beachtlichen Höhenmeter erfordert diese Wanderung in erster Linie Ausdauer; die leicht ausgesetzten und schottrigen Passagen verlangen dem Wanderer außerdem eine gewisse Trittsicherheit ab. Insgesamt aber ist die Lavarellaspitze für ihre imposante Höhe recht einfach zu erklimmen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:08:45 h
  • Länge:19.1 km
  • Höhenmeter:1325 m
  • Min. Höhe:1724 m
  • Max. Höhe:3049 m

Höhenprofil

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