Zum Conturines See im Naturpark Fanes Sennes Prags

Wanderung bei St. Kassian im Gadertal

Am friedvollen Conturinessee
Am friedvollen Conturinessee

Diese abwechslungsreiche Wanderung im Naturpark Fanes Sennes Prags führt zum wildromantischen Conturinessee zu Füßen der gleichnamigen Spitze.

 

Blick auf den Piz Taibun, in dessen Nähe die berühmten Conturineshöhlen liegen
Blick auf den Piz Taibun, in dessen Nähe die berühmten Conturineshöhlen liegen

Wegbeschreibung zum Conturinessee

Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle bzw. der Parkplatz am Punt de Sciaré kurz vor der Auffahrt zum Valparola-Pass.

Hier folgt man dem zunächst gemütlichen, von Nadelbäumen umsäumten Wanderweg Nr. 11, der am Restaurant Capanna Alpina vorbei in östliche Richtung führt.

Stets die Wegnummer 11 beibehaltend, gelangt man alsbald zu einer Holzbrücke, hinter welcher sich der Weg allmählich schmaler und steiler gestaltet. Schließlich windet er sich im ziemlich steilen Anstieg durch das steinbeschlagene, mit Holzplanken gesicherte Gelände.

Auf dem aussichtsreichen Col de Locia erschließt sich schließlich ein malerischer, rückwärtsgewandter Blick auf die Sellagruppe und die schneebedeckte Marmolata.

Dahinter schlängelt sich der nunmehr breitere Weg teils eben, teils im gemütlichen Auf und Ab durch ein berückendes, von wuchtigen Gipfeln umsäumtes Hochtal, dessen Wiesen von weißen Gesteinsbrocken übersät sind.

Schließlich zweigt am linken Wegesrand der schmale, verschlungene Pfad in Richtung Conturines bzw. Lavarella ab. Zu Füßen mächtiger Felsriesen führt er im zunächst recht sanften, später etwas steileren Anstieg durch das karstige, steinbeschlagene Gelände.

Schließlich erreicht man den wildromantischen Conturinessee auf 2.515 m Höhe. Zu Füßen seiner nordöstlich gelegenen Namensgeberin, der Conturinesspitze, lädt er zum friedvollen Verweilen ein.

 

Durch das weite, von mächtigen Gipfeln umrahmte Hochtal in Richtung Conturinessee
Durch das weite, von mächtigen Gipfeln umrahmte Hochtal in Richtung Conturinessee

Detail am Rande

Die Conturinesspitze ist mit 3.064 m Höhe nicht nur die höchste Erhebung der Fanesgruppe, sondern birgt auch die weltweit höchstgelegene Bärenhöhle: Am 23. September 1987 entdeckte Willy Costamoling die sog. Conturineshöhle, in der Paläontologen auf die Knochen und Schädel von mehr als 60 ausgewachsenen Höhlenbären und zahlloser Bärenkinder stießen.

Diese bis dato unbekannte Höhlenbärenart, die nach ihrem Fundort „Ursus Ladinicus“ genannt wurde, lebte vor etwa 50.000 Jahren in den Dolomiten.

Trotz ihres stattlichen Gewichts von bis zu 1.200 kg und ihrer Größe von 3 m waren sie kleiner als ihre in tieferen Lagen lebenden Artgenossen. Interessanterweise waren sie keine gefährlichen Raubtiere, sondern ernährten sich vorwiegend von saftigen Bergkräutern. Im Spätherbst zogen sie sich zum Winterschlaf in die auf 2.750 m Höhe gelegene Conturineshöhle zurück.

 

Auf dem Rückweg vom Conturinessee erschließen sich traumverlorene Ausblicke
Auf dem Rückweg vom Conturinessee erschließen sich traumverlorene Ausblicke

Anmerkung

Im Hochsommer ist der Conturinessee mitunter verlandet.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:30 h
  • Länge:16 km
  • Höhenmeter:875 m
  • Min. Höhe:1655 m
  • Max. Höhe:2527 m

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