Keschtnweg Klausen Feldthurns

Herbstwanderung von Klausen nach Feldthurns auf dem Keschtnweg, Törggelen

Insbesondere im Herbst tummeln sich so einige Wanderer auf dem Keschtnweg
Insbesondere im Herbst tummeln sich so einige Wanderer auf dem Keschtnweg

Der Keschtnweg von Klausen nach Feldthurns führt durch Wald, (Obst)Wiesen und ausgedehnte Kastanienhaine. Unterwegs laden das Gasthaus Huber und der Törggelehof Moar zu Viersch zur Einkehr.

 

Kloster Säben in herbstlicher Kulisse
Kloster Säben in herbstlicher Kulisse

Wegbeschreibung Keschtnweg Klausen Feldthurns

Dieser Abschnitt des Keschtnwegs nimmt im Dürerstädtchen Klausen seinen Anfang.

Im Dorfzentrum schlägt man den mit einer Kastanie markierten Wanderweg Nr. 1 ein, der im angenehmen Anstieg zum Kloster Säben hochführt. Die sonnenverwöhnte Anhöhe, auf der das schmucke Benediktinerinnenkloster thront, zählt zu den ältesten Wallfahrtsstätten Tirols.

Weiterhin dem Weg Nr. 1 folgend, steigt der Keschtnweg vom Kloster Säben zum Weiler Pardell an, in dem die Wanderer im gemütlichen Gasthaus Huber von März bis Dezember (Stand 2020) willkommen geheißen werden.

Etwas oberhalb des Weilers trifft man auf den malerisch gelegenen Herrensitz Moar zu Viersch. In der Törggelezeit von Anfang Oktober bis Anfang Dezember (Stand 2020) erwarten die Gäste hier genussvolle Momente bei Eigenbauwein und Hausspezialitäten.

Hinter dem geschichtsträchtigen Buschenschank führt der Keschtnweg nahezu eben in das idyllische Dorf Feldthurns weiter, das einst Sommerresidenz der Brixner Bischöfe war und heute mit diversen Einkehrmöglichkeiten aufwartet.

Der Rückweg von Feldthurns erfolgt auf dem Hinweg.

 

Kaum jemand vermag dieser Versuchung zu widerstehen...
Kaum jemand vermag dieser Versuchung zu widerstehen...

Wissenswertes über die Kastanie

Die glänzende Frucht mit der stacheligen Hülle wurde erstmals in der gebirgigen Gegend zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer kultiviert. Die Römer sollen sie später von den Griechen übernommen und im ganzen Römischen Reich verbreitet haben.

Im Mittelalter avancierte die vitamin- und mineralstoffreiche Frucht zu einem der Grundnahrungsmittel der Landbevölkerung. Die Früchte wurden geröstet, gekocht, getrocknet und zu Mehl gemahlen. Mancherorts musste die Edelkastanie auch als Zehent abgegeben werden.

Da die Edelkastanie gewissermaßen das „täglich Brot der armen Leute“ war, wurde der Kastanienbaum auch „Brotbaum“ genannt. Daneben wurden die Früchte auch an die Schweine verfüttert, während sich die Ziegen mit den Blättern begnügten und das Laub als Streu verwendet wurde. Das witterungsbeständige Holz des Kastanienbaumes wurde indes im Weinbau genutzt.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:03:30 h
  • Länge:12.6 km
  • Höhenmeter:450 m

  • Min. Höhe:522 m
  • Max. Höhe:896 m

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