Wanderung zur Edelrauthütte vom Neves Stausee

Hüttenwanderung zur Edelrauthütte von Lappach im Ahrntal

Die Edelrauthütte, ein geschichtsträchtiges Schutzhaus im modernen Design
Die Edelrauthütte, ein geschichtsträchtiges Schutzhaus im modernen Design

Die geschichtsträchtige Edelrauthütte, die sich seit dem Jahr 2015 in einem neuen, modernen Design präsentiert, kann auf mehreren Wegen erwandert werden. Wir wählen den kürzesten und einfachsten Aufstiegsweg vom Nevesstausee.

 

Der erste Anstieg zur Edelrauthütte führt durch sattgrüne Bergwiesen
Der erste Anstieg zur Edelrauthütte führt durch sattgrüne Bergwiesen

Wegbeschreibung Edelrauthütte

Ausgangspunkt ist das Südufer des Neves-Stausees, den man von Lappach über eine mautpflichtige Bergstraße anfährt.

Hier schlägt man den Weg Nr. 26 ein, der zunächst über die wuchtige Staumauer zum Westufer hochführt.

Von dort steigt er im gleichmäßigen Anstieg über die teils steinbeschlagenen, von unzähligen Alpenrosen bewachsenen Grashänge an, die schließlich in einfach zu begehendes, gut markiertes Blockwerk übergehen.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erreicht man die Edelrauthütte auf 2.545 m Höhe. Umgeben von den höchsten Dreitausendern des östlichen Alpenhauptkamms lädt sie am Übergang zwischen Lappach und Pfunders zur genüsslichen Einkehr ein.

Zuvor aber sollte man noch dem malerischen, blaugrün schimmernden Eisbruggsee einen Besuch abstatten, der bereits von der Hütte aus zu sehen ist.

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg.

 

Erster Anstieg von der Edelrauthütte auf die Napfspitze
Erster Anstieg von der Edelrauthütte auf die Napfspitze

Anmerkungen

Daneben kann die Edelrauthütte auch vom Weiler Dun im hintersten Pfunderer Tal aus erwandert werden.

Die Edelrauthütte ist seit jeher Ausgangspunkt für den Aufbruch in die imposante Gletscherwelt rund um den Weißzint, den Hochfeiler oder den Großen Möseler. Aber auch gemütlichere Gipfel wie die nahe Napfspitze lassen sich von hier aus erklimmen.

 

Über Blockwerk zur Edelrauthütte
Über Blockwerk zur Edelrauthütte

Detail am Rande

Die Schutzhütte wurde übrigens nach jener Gesellschaft des Österreichischen Alpenklubs benannt, welche im Jahre 1906 ein Baugrundstück am Eisbruggjoch erwarb und dort die „Edelrautehütte“ errichtete. Der Name der Erbauergesellschaft „Edelraute“ wiederum leitete sich von der gleichnamigen gelben Hochgebirgsblume ab, die noch heute am Eisbruggjoch blüht.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:04:00 h
  • Länge:10.6 km
  • Höhenmeter:700 m
  • Min. Höhe:1806 m
  • Max. Höhe:2543 m

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