Wanderung nach Lajen

Rundwanderung von Albions nach Lajen

Das suggestive Kunstwerk neben dem Wetterkreuz gibt einen kleinen Einblick in das Leben Walthers von der Vogelweide
Das suggestive Kunstwerk neben dem Wetterkreuz gibt einen kleinen Einblick in das Leben Walthers von der Vogelweide

Diese gemütliche Wanderung führt vom beschaulichen Dorf Albions nach Lajen.

Längs des Weges geben kunstvoll gestaltete Infotafeln interessante Einblicke in das Leben und Wirken des mittelalterlichen Lyrikers Walther von der Vogelweide, der angeblich um 1170 im Lajener Ried das Licht der Welt erblickte.

 

"Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein." (Hofmannsthal)

Wegbeschreibung von Albions nach Lajen

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Albionser Dorfkirche.

Nacheinander den Wegen 5, 10 und 10A in Richtung Lajen folgend, wandert man im sanften Anstieg durch malerische Wiesen und Haine. Unterwegs erschließen sich traumverlorene Ausblicke auf Villanders und die umliegende Bergwelt.

Beim Gestüt „Pferdeverein Lajen“ schlägt man den Weg Nr. 5 ein. Er führt nach wenigen Minuten in die Lajener Dorfmitte, wo mehrere Gaststätten zur Einkehr einladen.

Sodann folgt man dem mit der Nr. 35 markierten Wasserbühelweg. Er führt um den gleichnamigen abgerundeten Schliffrücken, den die eiszeitliche Gletschertätigkeit hervorbrachte. Da er sowohl trockene als auch feuchte Lebensräume aufweist, gedeiht hier eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen auf engstem Raum.

Am Ende des Wasserbühelweges wandert man zum weithin sichtbaren Wetterkreuz empor, auf dem sich ein schöner Ausblick auf Lajen und die umliegende Bergwelt auftut. Insbesondere die Kassianspitze, die Lorenzispitze, der Königsanger, der Sellastock und der Langkofel stechen ins Auge.

Vom Wetterkreuz wandert man zum Wald- und Wiesenweg Nr. 5 hinab, der nach etwa einer halben Stunde nach Albions zurückführt.

 

Durch das raschelnde Herbstlaub nach Lajen
Durch das raschelnde Herbstlaub nach Lajen

Details am Rande

Wenngleich Walther von der Vogelweide als der bedeutendste Minnesänger und politische Dichter des deutschen Hochmittelalters gehandelt wird, der unter seinen Zeitgenossen und selbst beim deutschen Kaiser erkleckliches Ansehen genoss, wissen wir heute nur sehr wenig über ihn.

So ist auch sein Geburtsort umstritten. Nach wie vor hält sich aber die These, dass er um 1170 im Lajener Ried das Licht der Welt erblickt habe. Darauf lassen vor allem die weitläufigen Vogelweiden schließen, die überdies an der Kaiserstraße, der damals wichtigsten Verkehrsverbindung zwischen dem Deutschen Reich und Italien, lagen.

Vogelweiden waren übrigens Orte, in denen Vögel gefangen und abgerichtet wurden. Diese Vögel wurden für die mittelalterliche Falkenjagd benötigt.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:6.1 km
  • Höhenmeter:250 m
  • Min. Höhe:881 m
  • Max. Höhe:1097 m

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