Radweg von Mori nach Torbole am Gardasee

Biketour an der ehemaligen Bahntrasse Mori–Arco–Riva

Auf dem Radweg zwischen Mori und Loppio
Auf dem Radweg zwischen Mori und Loppio

Dieser abwechslungsreiche Radweg am Gardasee nimmt im kleinen, zwischen Rovereto und Riva del Garda gelegenen Städtchen Mori seinen Anfang.

Im Ortszentrum schlägt man den vom Etschtal bzw. Rovereto kommenden Radweg ein, der zunächst aus der Ortschaft hinausführt. Sodann führt er entlang der Hauptverbindungsstraße 240 zum friedvollen Biotop des Loppio-Sees, der in den 50ern wegen des Baus eines unterirdischen Kanals zwischen der Etsch und dem Gardasee trockengelegt wurde. Mittlerweile hat er sich wieder mit Wasser gefüllt und birgt eine artenreiche Flora und Fauna.

Das Biotop hinter sich lassend, führt der Radweg weiter auf den Passo San Giovanni. Nun beginnt die mitunter steile Abfahrt nach Torbole, für die sich mehrere Möglichkeiten auftun: Wir wählen den Weg durch Nago und gelangen so zum gleichnamigen Befestigungswerk, das die Habsburger in der Mitte des 19. Jahrhunderts nahe der einstigen Grenze zu Italien errichteten. Hier eröffnet sich ein malerischer Blick auf den nördlichen Gardasee, den Monte Brione und das dahinter liegende Städtchen Riva.

Der steilen Straße nach unten folgend, gelangt man zum einstmals verschlafenen Fischerdorf Torbole, das sich mittlerweile in ein wahres Eldorado für Wassersportler verwandelt hat.

Die Rückfahrt erfolgt auf dem Hinweg, der sich nunmehr bis Nago ziemlich steil gestaltet. Hinter dem Passo San Giovanni radelt man indes nahezu eben bzw. im leichten Auf und Ab zum Ausgangspunkt zurück.

 

Im Zentrum von Mori
Im Zentrum von Mori

Details am Rande

Diese Radtour folgt einem Teilabschnitt der alten Schmalspurbahn MAR (Mori-Arco-Riva), die von 1891 bis zu ihrer Stilllegung 1936 hier verkehrte. Sie war anfangs vornehmlich für die mondänen Gäste aus dem Ausland errichtet worden, die sich in Arco und Riva zur Kur einfanden: Da Mori an die Brennerbahn angeschlossen war, konnten sie nun von hier aus direkt und bequem in ihr Kurdomizil reisen.

Etwas unterhalb des Forte di Nago hat man eine gute Sicht auf die sogenannten „Marmitte dei Giganti“. Es handelt sich um Aushöhlungen, die das Schmelzwasser im Zeitraum von vor 70.000-10.000 Jahren aus dem weichen Kalkstein wusch. Der Volksmund freilich fand eine andere Erklärung für die seltsam anmutenden Formen: So erzählt man sich, dass dereinst Riesen aus den gigantischen „Töpfen“ getrunken haben... Daher rührt übrigens auch der Name dieser eiszeitlichen Relikte.

Infos zur Mountainbike Tour

  • Dauer: 02:00 h
  • Länge: 22.2 km
  • Höhenmeter: 300 m
  • Min. Höhe: 66 m
  • Max. Höhe: 277 m

Was dich erwartet

Höhenprofil

Length
02:00 h
Length
22.2 km
Sum Altitude
300 m

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