Wanderung Mareiter Stein

Bergtour zwischen Ridnaun und Ratschings in Südtirol

Das schlichte und zugleich imposante Gipfelkreuz des Mareiter Stein
Das schlichte und zugleich imposante Gipfelkreuz des Mareiter Stein

Zwischen dem Ridnaun- und dem Ratschingstal erhebt sich der aus hochwertigem weißen Marmor aufgebaute Mareiter Stein. Er ist nicht nur der Hausberg der Ortschaft Mareit, sondern zählt dank seiner vorgeschobenen Lage auch zu den schönsten Aussichtsbergen der Sterzinger Bergwelt.

 

Blick auf Telfes und das tiefer liegende Sterzing
Blick auf Telfes und das tiefer liegende Sterzing

Wegbeschreibung auf den Mareiter Stein

Die abgeschiedene Wanderung auf den Mareiter Stein nimmt im beschaulichen Weiler Pardaun westlich von Sterzing ihren Anfang.

Neben dem Platzhof (keine Parkmöglichkeiten) zweigt links der anfangs breite Weg Nr. 25A ab, der alsbald in einen stetig ansteigenden Waldpfad übergeht.

Hinter der Waldgrenze eröffnet sich ein berückender Panoramablick auf die ringsum aufragende Bergwelt. Nun folgt der sanftere Anstieg über den langgezogenen Bergrücken, der in der warmen Jahreszeit von unzähligen Bergblumen bestanden ist.

Neben dem Gipfelkreuz auf 2.192 m Höhe wähnt man sich schließlich auf einem wahren Felsenthron: Während sich im Nordwesten die Stubaier Alpen mit ihren mächtigen Dreitausendern wie dem Wilden Freiger oder dem Wilden Pfaff erheben, schweift der Blick weiter über die nördlich gelegenen Telfer Weißen, die Zillertaler und die Sarntaler Alpen. Wer genau hinschaut, kann sogar das höchstgelegene Schutzhaus Südtirols ausmachen: das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel.

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite stechen die kalkweißen Telfer Weißen ins Auge
Auf der gegenüberliegenden Seite stechen die kalkweißen Telfer Weißen ins Auge

Detail zum Mareiter Stein

Am Mareiter Stein wurde über Jahrhunderte hinweg Marmor abgebaut. Unter anderem wurde er für das Grabmal Kaiser Maximilians I., die Innsbrucker Triumphpforte, den Brixner Dom oder den Garten und den Neptunbrunnen im Schloss Schönbrunn verwendet.

Heute indes ist er ein wichtiger Rohstoff für edlen Putz, Kunststoff, Farbe und Papier.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:05:30 h
  • Länge:11.6 km
  • Höhenmeter:1100 m
  • Min. Höhe:1063 m
  • Max. Höhe:2180 m

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