Waalweg Schenna

Von St. Georgen bei Meran über den Schenner Waalweg nach Verdins

Auf dem Weg nach St. Georgen
Auf dem Weg nach St. Georgen

Oberhalb des beschaulichen Dorfes Schenna schlängelt sich der beliebte Schenner Waalweg durch malerische Obstwiesen, Kastanienhaine und Mischwaldhänge. Der Waalweg Schenna zählt zu den beliebtesten Wanderwegen rund um Meran.

 

Auf dem Wiesenweg nach St. Georgen
Auf dem Wiesenweg nach St. Georgen

Wegbeschreibung Schenner Waalweg

Ausgangspunkt ist der Nordrand des Dorfes Schenna. Den Wegweisern in Richtung St. Georgen folgend, spaziert man zunächst auf dem „Wiesenweg“ zu diesem nahen Dörfchen hoch.

Nahe der pittoresken, freskengeschmückten Dorfkirche zweigt links der mit der Nr. 18 markierte Weg zum Schenner Waalweg ab. Er führt durch blühende Apfelwiesen, die schöne Ausblicke auf Dorf Tirol und die dahinter liegende Bergwelt mit der beliebten Mutspitze eröffnen.

Wenig später trifft man auf den nahezu eben verlaufenden Schenner Waalweg, der teils von Mischwald, teils von Obstwiesen und Kastanienhainen umrahmt wird. Da er im Vergleich zu den anderen Waalwegen der Umgebung relativ spät, nämlich im 18. Jahrhundert, errichtet wurde, trägt er auch den Namen „Schenner Neuwaal“.

Längs des Weges eröffnen sich malerische Ausblicke auf das Meraner Becken, das Etschtal, die Ultner Bergwelt und die Texelgruppe. Außerdem laden zahlreiche Sitzbänke zur genussvollen Zwischenrast ein.

Schließlich kreuzt man den Schnuggenbach, aus dem die vier Schnuggenwaale gespeist werden. Hier wandert man die Steinstufen der sogenannten "Katzenleiter" hoch und erreicht wenig später die Talstation Taser.

Den Wegweisern in Richtung Verdins folgend, wandert man zu diesem von Wiesen und Wäldern eingebetteten Dorf am Eingang ins Passeirtal weiter, das mit gemütlichen Einkehrmöglichkeiten aufwartet.

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg.

 

Schenna, der Start- und Endpunkt unserer Wanderung
Schenna, der Start- und Endpunkt unserer Wanderung

Interessante Details zum Schenner Waalweg

Der Begriff Waal leitet sich vom lateinischen Substantiv aqualis (Wasserkrug) ab. Die Waale selbst wurden nämlich angelegt, um während der niederschlagsarmen Sommer die Felder, Obstwiesen und Weinberge bewässern zu können.

Die Instandhaltung sowie die tägliche Kontrolle des Wasserstandes und der Schleusen oblagen dem sog. Waaler, der zugleich ein sorgsames Auge auf den Wasserverbrauch hatte. Jeder Bauer durfte nämlich nur eine gewisse Menge des kostbaren Nass in seine Felder leiten...

 

Auf dem Schenner Waalweg
Auf dem Schenner Waalweg

Anmerkung zum Schenner Waalweg

Alternativ zur hier vorgeschlagenen Route kann man den Schenner Waalweg auch von der Talstation Meran 2000 aus erwandern.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:11.7 km
  • Höhenmeter:400 m

  • Min. Höhe:581 m
  • Max. Höhe:927 m

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