Wanderung Kraxentrager

Bergtour vom Pfitscher Joch zur Landshuter Europahütte und auf den Kraxentrager

Das Gipfelkreuz des 2.999 m hohen Kraxentrager
Das Gipfelkreuz des 2.999 m hohen Kraxentrager

Der Kraxentrager in Pfitsch ist in gleich zweierlei Hinsicht ein Grenzgänger: Zum einen erhebt er sich dicht an der Grenze zwischen Italien und Österreich, zum anderen schlittert er mit einer Höhe von 2.999 m knapp an der Dreitausendermarke vorbei. Ohne Zweifel aber ist der Kraxentrager ein Aussichtsberg, wie er im Buche steht.

 

Landshuter Europa-Hütte
Landshuter Europa-Hütte

Wegbeschreibung auf den Kraxentrager

Der kürzeste Anstieg auf den Kraxentrager nimmt in der vierten Kehre der holprigen, nicht asphaltierten Pfitscher-Joch-Straße ihren Anfang, die man über den beschaulichen Weiler Stein im hintersten Pfitschtal anfährt.

In besagter Kehre, hinter der die Weiterfahrt verboten ist, schlägt man den Steig Nr. 4 in Richtung Landshuter Europahütte ein.

Wenig später zweigt links der Pfad Nr. 4A ab. Er steigt zunächst über Kiefer- und Waldhänge an; hinter der nicht bewirtschafteten Griepl-Alm führt er dann im steten Anstieg durch die urwüchsigen, von imposanten Felswänden umrahmten Bergwiesen.

Schließlich mündet er in den mit der Nr. 3 markierten Landshuter Höhenweg, der das Pfitscher Joch mit der Landshuter Europahütte verbindet. Er quert bisweilen eben, bisweilen im sanften Auf und Ab die teils begrasten, teils steinbeschlagenen Hänge.

Erst die letzten Anstiegsmeter zur Landshuter Europahütte am Tuxer Hauptkamm gestalten sich wieder steiler.

Nach insgesamt etwa drei Stunden erreicht man die Landshuter Europahütte, durch deren Gaststube die italienisch-österreichische Grenze verläuft.

Nahe der Hütte folgt man dem nördlich abzweigenden Weg Nr. 3A in Richtung Kraxentrager. Er steigt zunächst über Platten, dann über reichlich Blockwerk über den breiten Bergrücken an und quert schließlich einen aussichtsreichen Grat.

Hinter dem mit einem Steinmännchen geschmückten Vorgipfel gilt es, eine kurze gesicherte Passage zu überwinden, die zum eigentlichen Gipfelaufbau hinabführt. Für einigermaßen trittsichere Bergwanderer ist sie dank des in die Felsen geschlagenen Drahtseils recht einfach zu überwinden.

Zuletzt erklimmt man über Blockschutt den kreuzgeschmückten Gipfel des frei aufragenden Kraxentrager, auf dem sich ein nahezu endlos wirkender Panoramablick auftut: So fällt unser Blick nicht nur auf recht nahe Felsriesen wie den Wolfendorn, den Hochferner, den Hochfeiler, die Wilde Kreuzspitze oder die Wurmaulspitze, sondern schweift auch über die Ötztaler und Stubaier Alpen im Westen, die Sellrainer Berge und das Karwendel im Norden und die Dolomiten im Süden. Bei klarer Sicht kann man selbst den höchsten Berg Deutschlands in der Ferne ausmachen: die 2.962 m hohe Zugspitze.

Der Abstieg vom Kraxentrager erfolgt auf dem Hinweg.

 

Bereits während des Anstiegs erschließen sich schöne Ausblicke
Bereits während des Anstiegs erschließen sich schöne Ausblicke

Angegebene Aufstiegszeiten zur Landshuter Europahütte und auf den Kraxentrager

Pfitscher-Joch-Straße – Landshuter Europahütte: 3h

Landshuter Europahütte – Kraxentrager: 1h

Infos zur Wanderung

  • Dauer:08:30 h
  • Länge:18.7 km
  • Höhenmeter:1175 m
  • Min. Höhe:1799 m
  • Max. Höhe:2980 m

Höhenprofil

Wetter

Please wait ...

Aktuelle Werte Umgebung

Please wait ...

Wipptal

Pfitscher Joch

Südtirol

Pfitsch

Sterzing

Kraxentrager

Landshuter Höhenweg

Gipfelkreuz

Gipfel

Berghütte

Höhenweg

Aussichtsberg

Dreitausender