Wanderung über den Schnürlsteig auf den Puflatsch

Rundwanderung zu den Hexenbänken und zur Arnika-Hütte auf der Seiser Alm

Die sagenumrankten Hexenbänke
Die sagenumrankten Hexenbänke

Auf den porphyrhaltigen Puflatsch führen mehrere Wege: Man kann ihn über Kompatsch, über Pufels oder über die hier beschriebene Route erwandern.

 

Das Fillner Kreuz, der östlichste Aussichtspunkt auf dem Puflatsch
Das Fillner Kreuz, der östlichste Aussichtspunkt auf dem Puflatsch

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Rundwanderung ist einer der Parkplätze auf dem Panider Sattel, den man über Gröden (Abzweigung kurz vor St. Ulrich) oder Kastelruth anfährt.

Dem Geotrail mit der Markierung Nr. 3A folgend, wandert man zunächst durch Wiesen und Wälder zum kleinen Weiler Pufels. Längs des Weges geben Infotafeln interessante Einblicke in die Entstehung und die Besonderheiten der Dolomiten.

Nach etwa einer Stunde erreicht man das beschauliche Pufels. Dort nimmt der schmale, mit der Nummer 24 markierte Schnürlsteig seinen Anfang, der im steten, bisweilen recht steilen Anstieg auf den Puflatsch führt. Eine etwas schroffere und felsige Passage ist mit einem Stahlseil versehen.

Schließlich erreicht man das Fillner Kreuz, den östlichsten Aussichtspunkt des Puflatsch. Neben dem schlichten Holzkreuz liegt dem Wanderer das tiefer liegende Gröden mit seinem Hauptort St. Ulrich wortwörtlich zu Füßen. Außerdem erschließt sich hier oben ein traumverlorener Blick auf die umliegende Bergwelt.

Nun ist der höchste Punkt des fast 2.200 m hohen, porphyrhaltigen Puflatsch nicht mehr fern. Der eigentliche Höhepunkt der Wanderung liegt allerdings wenige Schritte dahinter. Die Rede ist von den sagenumrankten „Hexenbänken“. Auf diesen sesselförmigen Steinblöcken sollen sich einst die legendären Schlernhexen versammelt haben, um Unwetter und allerlei anderes Unheil heraufzubeschwören...

Weiterhin dem aussichtsreichen schmalen Pfad folgend, wandert man zum Goller Kreuz, dem westlichsten Aussichtspunkt des Puflatsch, weiter und sodann zur beliebten Arnika-Hütte auf 2.061 m Höhe hinab.

Hinter der gemütlichen Hütte zweigt alsbald der schmale Steig Nr. 8 ab. Dieser führt durch steiniges, teilweise mit Treppen versehenes Gelände und einen friedvollen Wald zur Tschonadui-Hütte und der bewirtschafteten Schafstall-Hütte hinab.

Kurz vor der letztgenannten Hütte zweigt rechts der Weg Nr. 9 ab, der später in den Weg Nr. 7 übergeht. Dieser führt durch malerische Wiesen zum Ausgangspunkt zurück.

 

Auf dem Puflatsch
Auf dem Puflatsch

Ungefähre Gesamtgehzeit

5,5-6h

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:00 h
  • Länge:14 km
  • Höhenmeter:875 m
  • Min. Höhe:1274 m
  • Max. Höhe:2171 m

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