Gsieser Törl und Gsieser Almweg 2000

Almwanderung von Gsies zur Messnerhütte, Kradorferhütte, Oberbergalm und Weißbachalm

Anstieg von der Oberbergalm in Richtung Gsieser Törl
Anstieg von der Oberbergalm in Richtung Gsieser Törl

Diese Rundwanderung im Gsieser Talschluss führt zum Grenzübergang Gsieser Törl und durch die naturbelassenen Almwiesen am Gsieser Almweg 2000. Unterwegs laden gleich vier Almhütten zu wonnesamen Genussmomenten vor malerischer Kulisse ein: die Messnerhütte, die Kradorferhütte, die Oberbergalm und die Weißbachalm.

 

In den blumenreichen Almwiesen gedeiht auch die schmerzlindernde Arnika
In den blumenreichen Almwiesen gedeiht auch die schmerzlindernde Arnika

Wegbeschreibung Gsieser Törl und Almweg 2000

Die Rundwanderung über das Gsieser Törl und den Almweg 2000 nimmt im Gsieser Talschluss nördlich von St. Magdalena ihren Anfang. Um die Talschlusshütte finden sich zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Dem asphaltierten Weg Nr. 49 in Richtung Gsieser Törl folgend, taucht man alsbald in einen schattenverheißenden Fichtenwald ein.

Nach einer Dreiviertelstunde sanften Anstiegs erreicht man die Messnerhütte und die dahinter liegende Kradorferhütte, die zu einer ersten Zwischenrast einladen.

Hinter den idyllisch gelegenen Almhütten geht der asphaltierte Weg in einen Schotterweg über. Er schlängelt sich durch das nunmehr offene Almgelände zur gastlichen Oberbergalm empor, von der ein schmaler Almsteig zum Gsieser Törl auf 2.205 m Höhe ansteigt.

Über diesen Übergang zwischen dem Gsieser Tal und dem Osttiroler Defereggental beförderte einst so mancher Schmuggler „heiße Ware“. In der Folge wurde diese abgeschiedene Staatsgrenze insbesondere von italienischen Zollbeamten rigoros kontrolliert. Selbst in den kalten Wintermonaten harrten sie in ihren recht primitiven Kasernengebäuden aus, die mittlerweile dem Verfall preisgegeben sind.

Vom Gsieser Törl wandert man zur letzten Weggabelung zurück, an welcher der rot punktierte Gsieser Almweg seinen Anfang nimmt.

Mit Blick ins Gsieser Tal, auf die Sextner Dolomiten und die ringsum aufragenden Villgrater Berge führt er im sanften Auf und Ab über die sonnenverwöhnten Almhänge, die sich im Frühsommer in ein buntes Blumenmeer verwandeln. Vom dunkelroten, intensiv duftenden Kohlröschen bis hin zur Alpenrose gedeiht hier eine außerordentliche Vielfalt der unterschiedlichsten Alpenblumen.

Nach einer knappen Stunde erreicht man die gastfreundliche Weißbachalm, von welcher der breite Wanderweg Nr. 53A durch Wiesen- und Waldhänge zum Ausgangspunkt hinabführt.

 

Auf dem Almweg 2000
Auf dem Almweg 2000

Anmerkung zum Almweg 2000

Auf der gegenüberliegenden Talseite schlängelt sich ein weiterer Almweg 2000 durch naturbelassene Bergwiesen und Waldhänge von Almhütte zu Almhütte. Wer Gefallen an diesem Höhenweg gefunden hat, sollte sich das gegenüberliegende Almweg-Pendant nicht entgehen lassen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:04:30 h
  • Länge:16.3 km
  • Höhenmeter:850 m
  • Min. Höhe:1463 m
  • Max. Höhe:2310 m

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