Sunnseitnweg Villnöss Winter

Villnöss winterwandern auf dem Sunnseitnweg von St. Peter nach St. Magdalena

Das winterlich verschneite St. Magdalena mit den Geislerspitzen im Hintergrund
Das winterlich verschneite St. Magdalena mit den Geislerspitzen im Hintergrund

Von St. Peter in Villnöss zieht sich auch im Winter ein schöner Wanderweg nach St. Magdalena: der Sunnseitnweg. Er wartet mit malerischen Ausblicken auf die anmutigen Geislerspitzen, die St. Magdalena Kirche und die St. Johann Kirche in Ranui auf.

 

Winteridylle auf dem Sunnseitnweg in Villnöss
Winteridylle auf dem Sunnseitnweg in Villnöss

Winterwanderung Sunnseitnweg

Die Winterwanderung auf dem Sunnseitnweg beginnt in der Dorfmitte des sonnenverwöhnten Dorfes St. Peter in Villnöss.

Der Dorfstraße nach oben folgend, wandert man zunächst an der Pfarrkirche vorbei, hinter der alsbald der anfangs asphaltierte Sunnseitnweg rechts abzweigt. Er führt am freskengeschmückten Pestbildstock vorbei, der an das finstre Jahr 1636 erinnert. Damals wütete die gefürchtete Pest im Villnösstal und hinterließ insbesondere in St. Magdalena zahlreiche Tote.

Hinter dem Bildstock geht die Wanderung in einen sanften Wanderweg über. Er führt vor der atemberaubenden Kulisse der schneebedeckten Villnösser Geisler im leichten Auf und Ab durch verschneite Wiesen und Haine.

Oberhalb des verträumten Dorfes St. Magdalena geht der Sunnseitnweg in ein asphaltiertes Sträßchen über. Er steigt zu einem nahen Gehöft an, bei dem die Magdalenastraße rechts abzweigt.

Sie fällt vor der malerischen Kulisse der nahen Magdalenakirche und der dahinter aufstrebenden Geislerspitzen in Richtung St. Magdalena ab.

Kurz vor dem Dorfeingang zweigt rechts der Sunnseitnweg in Richtung St. Peter ab. Er folgt einem teils sanft ansteigenden, teils ebenen Sträßchen, das schließlich wieder in den bereits bekannten Weg mündet. Auf diesem wandert man nach St. Peter zurück, wo man die Wanderung in einem der einladenden Cafés ausklingen lassen kann.

 

Der Pestbildstock erinnert an das Pestjahr 1636
Der Pestbildstock erinnert an das Pestjahr 1636

Die Pest in Villnöss

In den schicksalhaften Jahren 1634 bis 1637 wütete die Pest in ganz Tirol. Im Jahre 1636 warf sie ihre dunklen Schatten auch auf Villnöss. Da sie insbesondere in St. Magdalena zahlreiche Opfer fand, wurde dessen Einwohnern der Zugang zu St. Peter verwehrt. Sie durften sich dem Dorf nur bis zu jener Feldmark nähern, auf der heute der Pestbildstock steht. Hier sollen – unter Einhaltung eines gewissen Sicherheitsabstandes – auch gemeinsame Gottesdienste gefeiert worden sein...

In Erinnerung an diese dunklen Zeiten wurde bereits 1637 ein Bildstock errichtet. Von diesem ist allerdings nur mehr wenig erhalten geblieben. Heute zieren der heilige Rochus, der heilige Sebastian, der heilige Florian und die heilige Katharina den mittlerweile restaurierten Pestbildstock, der an die todbringende Seuche erinnert.

Infos zum Track

  • Dauer:02:15 h
  • Länge:7.2 km
  • Höhenmeter:225 m

  • Min. Höhe:1123 m
  • Max. Höhe:1332 m

Höhenprofil

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