Rundweg Klosterwald St. Lorenzen

Zum Heldenfriedhof der Pustertaler Marktgemeinde

Pustertaler Radweg nahe St. Lorenzen
Pustertaler Radweg nahe St. Lorenzen

Wenngleich man annimmt, dass im friedvollen Klosterwald bereits zuvor Menschen begraben worden waren, nahm die eigentliche Geschichte dieses Friedhofs zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihren Anfang:

In den Jahren 1809 und 1813 probten die österreichischen Truppen und die Tiroler Landstürmer in St. Lorenzen und seiner Umgebung den Aufstand gegen die bayrisch-französische Besatzungsmacht. Viele, die in den Gefechten ihr Leben ließen, wurden im Klosterwald bestattet. Auch die Menschen, die auf der zum Notspital umfunktionierten Sonnenburg verstarben, fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

So kamen im Zuge der Bauarbeiten an der Pustertaler Eisenbahnlinie im Klosterwald hunderte Skelette zutage. Nach deren Umbettung ließ der Bauunternehmer der Bahn eine hölzerne Gedenkkapelle errichten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die heutige ersetzt wurde.

Im Zuge aufwändiger Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten sollten später symbolische Gräber ausgehoben und mit schlichten Holzkreuzen geschmückt werden.

 

Forstweg am Pflaurenzer Kopf
Forstweg am Pflaurenzer Kopf

Wegbeschreibung

Diese besinnliche Rundwanderung nimmt am Parkplatz am Ostende der Pustertaler Marktgemeinde St. Lorenzen ihren Anfang.

Der Markierung Nr. 10 folgend, wandert man entlang der Pustertallinie nach Pflaurenz. Nach der Überquerung des Gaderbaches gelangt man auf einen Forstweg, der in Richtung Heldenfriedhof führt.

Alsbald erreicht man die beschauliche Gedenkkapelle, die auf einer friedvollen Lichtung in erster Linie der Gefallenen der Jahre 1809 und 1813 gedenkt.

Hinter dem Heldenfriedhof folgt man weiterhin dem Forstweg mit der Aufschrift „Rundweg Klosterwald“, auf dem man den Bühel mit dem Namen Pflaurenzer Kopf umrundet.

Schließlich mündet er in den Weg Nr. 10B, der auf eine asphaltierte Straße führt. Dieser folgt man bis zur Gadertaler Staatsstraße.

Nach deren Überquerung schlägt man den Weg Nr. 10 ein, der nach St. Lorenzen zurückführt.
 

Die Michelsburg in traumhafter Frühlingskulisse
Die Michelsburg in traumhafter Frühlingskulisse

Ungefähre Richtzeit

2 Stunden

 

Erpel an der Mündung des Gaderbaches in die Rienz
Erpel an der Mündung des Gaderbaches in die Rienz

Detail am Rande

Der Name des Waldes rührt übrigens daher, dass er einst im Besitze des Klosters Sonnenburg war.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:7 km
  • Höhenmeter:100 m
  • Min. Höhe:801 m
  • Max. Höhe:878 m

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