Archäologischer Panoramaweg St. Lorenzen

Wanderung am Sonnenburger Kopf bei St. Lorenzen

Der archäologische Panoramaweg ist bestens ausgeschildert
Der archäologische Panoramaweg ist bestens ausgeschildert

Der archäologische Panoramaweg bei St. Lorenzen führt zu historisch bedeutsamen Plätzen und Ausgrabungsstätten aus der Bronze- und Eisenzeit, der Zeit der Römer und der Spätantike. Längs des liebevoll angelegten Weges gewähren 16 Schautafeln spannende Einblicke in längst vergangene Zeiten und lassen Kinder wie Erwachsene in die Welt unserer frühen Vorfahren eintauchen.

 

Der archäologische Panoramaweg führt an 16 Stationen vorbei
Der archäologische Panoramaweg führt an 16 Stationen vorbei

Wegbeschreibung archäologischer Panoramaweg

Diese geschichtlich wie landschaftlich anregende Wanderung beginnt bei der doppeltürmigen Pfarrkirche zum heiligen Laurentius in St. Lorenzen. Neben der nahen Markthalle finden sich eventuell zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Hinter der Kirche weist das Wanderschild Nr. 5 den Weg zum archäologischen Panoramaweg. Er führt zunächst die Rienz entlang, die er auf einer hölzernen Fußgängerbrücke überquert. Nun steht man am Beginn des gut ausgeschilderten archäologischen Panoramaweges.

Er steigt anfangs etwas steiler und später sanft durch den schattenverheißenden Mischwald an. Am Sonnenburger Kopf, dem höchsten Punkt der Wanderung, beschreibt er einen Bogen und fällt dann sanft in Richtung Sonnenburg ab. Zuletzt führt er durch Wiesen und Felder, über ein kurzes Straßenstück und durch eine Unterführung nach St. Lorenzen zurück.

Längs des Weges entfalten sich schöne Ausblicke auf Bruneck und St. Lorenzen. Insbesondere aber stößt man auf teilweise freigelegte Mauerreste einstiger Siedlungen und Wehranlagen und einen eisenzeitlichen Brandopferplatz. Anschaulich gestaltete Illustrationen und Erklärungen gewähren spannende Einblicke in die einstigen Lebens- und Glaubenswelten, die vor dem geistigen Auge der Wanderer wieder lebendig werden.

 

Längs des Weges stößt man auf Mauerreste alter Siedlungen und Wehranlagen
Längs des Weges stößt man auf Mauerreste alter Siedlungen und Wehranlagen

St. Lorenzen und das Archäologiemuseum Mansio Sebatum

Die Marktgemeinde St. Lorenzen blickt auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück, die sich bis in die späte Jungsteinzeit zurückverfolgen lässt. Im Unterschied zu heute bewohnten die einstigen Siedler aber nicht die Talsohle, sondern die umliegenden sonnenbeschienenen Anhöhen. Auf ihnen fanden sie fruchtbare Böden und Schutz vor den bisweilen gefährlichen Wassern der Rienz.

Einen großen Aufschwung erlebte St. Lorenzen unter römischer Herrschaft. An einem strategisch wichtigen Punkt des römischen Straßennetzes gelegen, wuchs es zur „mansio Sebatum“ heran, einer verkehrstechnisch und wirtschaftlich bedeutsamen Rast- und Wechselstation. Gefundene Überreste von Bädern, Fußbodenheizungen und dgl. zeugen von einem relativ hohen Wohlstand der damaligen Bewohner.

Wer tiefer in die eisenzeitliche und römische Siedlungsgeschichte des Ortes eintauchen möchte, sollte sich den Besuch des Archäologiemuseums Mansio Sebatum nicht entgehen lassen. Auf drei Stockwerken gewährt es spannende Einblicke in die Bronze-, Eisen- und Römerzeit und wartet neben zahlreichen Fundstücken auch mit neuen Forschungsergebnissen auf.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:01:30 h
  • Länge:4.7 km
  • Höhenmeter:175 m

  • Min. Höhe:800 m
  • Max. Höhe:972 m

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