Marmitte dei Giganti Torbole

Leichte Wanderung von Torbole zu den Marmitte dei Giganti, den Gletscherspuren aus der letzten Eiszeit

Einst sollen Riesen aus den
Einst sollen Riesen aus den "Marmitte dei Giganti", den "Töpfen der Riesen", getrunken haben...

Die Marmitte dei Giganti bei Torbole sind eine besondere Sehenswürdigkeit am Gardasee. Zu diesen gigantischen Aushöhlungen aus der letzten Eiszeit führt eine kurze Wanderung, die auch mit Kindern unternommen werden kann.

 

Ein kleiner Pfad führt zu den
Ein kleiner Pfad führt zu den "Marmitte dei Giganti"

Wegbeschreibung Marmitte dei Giganti

Die Wanderung zu den Marmitte dei Giganti nimmt am Parkplatz „Parcheggio Strada Granda“ in Torbole ihren Anfang. Hier folgt man ein kleines Stück der „Strada Granda“, bis rechts der Weg zu den Marmitte abzweigt.

Er führt zunächst nahezu eben an Olivenbäumen und Weinstöcken vorbei. Schließlich geht der anfänglich breite Weg in einen schmaleren, steinigen Pfad über, der sich entlang eines kleinen Bächleins gemächlich nach oben windet.

Nach etwa einer halben Stunde sanften Wanderns erreicht man die erste der beiden Marmitte, die auf die letzte Eiszeit zurückgehen. Es handelt sich um Aushöhlungen, die das Schmelzwasser im Zeitraum von vor 70.000 – 10.000 Jahren aus dem weichen Kalkgestein wusch. Im Volksmund erzählt man sich übrigens, dass dereinst Riesen aus den gigantischen „Töpfen“ getrunken haben – daher auch der bezeichnende Name „Marmitte dei Giganti“.

Über eine in den Felsen geschlagene Leiter gelangt man sodann zum zweiten, allerdings wesentlich kleineren „Riesentopf“. Der Aufstieg lohnt gleich doppelt, zumal man an deren Ende auch einen schönen Ausblick auf die Umgebung genießt.

Der Rückweg von den Marmitte dei Giganti erfolgt auf dem Hinweg.

 

Durch Olivenhaine zu den Marmitte dei Giganti
Durch Olivenhaine zu den Marmitte dei Giganti

Wissenswertes über die Marmitte dei Giganti

Im Fachjargon werden solche Aushöhlungen auch "Gletschermühlen" genannt: Das abfließende Schmelzwasser versetzte nämlich größere Gesteinstrümmer in kreisförmige Bewegungen, die sich in der Folge spiralenförmig durch den Felsen arbeiteten. Wegen dieses „Mühleneffekts“ werden die so entstandenen Hohlformen als „Gletschermühlen“ bezeichnet.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:01:15 h
  • Länge:3.2 km
  • Höhenmeter:150 m

  • Min. Höhe:67 m
  • Max. Höhe:171 m

Höhenprofil

Wetter

Please wait ...

Aktuelle Werte Umgebung

Please wait ...

Sehenswürdigkeit

Wandern

Gardasee

Torbole

Familienfreundlich

Norden

Marmitte dei Giganti

Wandern mit Kindern

Wanderung

Gletschermühlen

Trentino