Panoramaweg Busatte Tempesta am Gardasee

Wanderung von Torbole nach Tempesta auf dem 'Sentiero Panoramico'

Hinter den Dächern Torboles ragt der markante Monte Brione in die Höhe
Hinter den Dächern Torboles ragt der markante Monte Brione in die Höhe

Ausgangspunkt dieser gemütlichen Wanderung ist das einstige Fischerdorf Torbole. Am südlichen Ende der Ortschaft führt die schmale Via Ponalti zum Parco delle Busatte. Zu Füßen des Monte Baldo wartet dieser mit einem Abenteuerpark samt Hochseilgarten und Bikepark auf. Außerdem nimmt hier der Panoramaweg seinen Anfang, der sich in etwa 120 m über dem Wasserspiegel des Gardasees in Richtung Tempesta schlängelt.

Stets den Markierungen mit der Aufschrift „Sentiero Panoramico Busatte Tempesta“ folgend, bahnt sich der gemächliche Pfad durch große Felsblöcke und die üppige mediterrane Vegetation seinen Weg. Längs des Weges geben Infotafeln Einblick in die Geologie, Tier- und Pflanzenwelt der Umgebung.

Sodann folgt das eigentliche Highlight der Wanderung: Auf drei aufwändig in die nahezu senkrecht abfallenden Felswände gehauenen Metalltreppen steigt man bequem und sicheren Fußes über die ansonsten kaum zu überwindenden Berghänge ab. Auf ihnen genießt man nicht nur einen malerischen Ausblick auf den Gardasee – die Gitter der insgesamt 387 Stufen geben auch schwindelerregende Blick nach unten frei...

Nach knapp zwei Stunden erreicht man das Ende des Panoramaweges. Nun kann man entweder nach Tempesta weiterwandern und von dort mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückkehren oder den Rückweg auf dem Hinweg antreten.

 

Der Panoramaweg Busatte-Tempesta gibt immer wieder Blicke auf den Gardasee frei
Der Panoramaweg Busatte-Tempesta gibt immer wieder Blicke auf den Gardasee frei

Details am Rande

Auf dem Panoramaweg durchquert man die sog. „Marocche“. Hierbei handelt es sich um jene Steinblöcke, die während der letzten Eiszeit abgetragen wurden. Damals lösten sich ganze Gesteinsschichten von den darüber liegenden Felswänden, die sich am Hangende ansammelten. Die abgeschliffenen Felswände werden übrigens „Laste“ genannt.

Bis zur Eröffnung der Gardesana Orientale und der Gardesana Occidentale in den Jahren 1929 und 1931 war der von schroffen Felswänden durchdrungene Norden des Gardasees vom Süden her nur über den Wasserweg zu erreichen gewesen. Die Einheimischen aber kannten verschlungene Bergpfade, die durch das urwüchsige, teils schwer begehbare Gelände führten. Der Sentiero Panoramico war ehedem ein solcher Schleichweg.

Auf dem Panoramaweg sind Fahrräder nicht zugelassen.

 

Die Metalltreppen führen sicher über die steilen Felswände
Die Metalltreppen führen sicher über die steilen Felswände

Ungefähre Richtzeit

Hinweg: 2-2:30h

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:6.3 km
  • Höhenmeter:250 m
  • Min. Höhe:66 m
  • Max. Höhe:271 m

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