Haselburg Bozen

Rundwanderung von Haslach zur Haselburg und auf den Virgl

Die altehrwürdige Haselburg
Die altehrwürdige Haselburg

Auf ihrem Porphyrfelsen thronend, scheint die Haselburg über den Bozner Stadtteil Haslach zu wachen. Ihre historischen Mauern bergen heute ein Genussrestaurant, auf dessen Speisekarte sich die traditionelle Südtiroler Küche mit innovativer und moderner Kulinarik vereint.

 

Der Panoramaweg zur Haselburg ist bei Einheimischen wie Touristen beliebt
Der Panoramaweg zur Haselburg ist bei Einheimischen wie Touristen beliebt

Wegbeschreibung Haselburg

Die Rundwanderung zur Haselburg nimmt bei der Kapelle zur heiligen Gertraud im Bozner Stadtteil Haslach ihren Anfang.

Der Beschilderung Nr. 3 in Richtung Haselburg folgend, wandert man zunächst zwischen den Häuserzeilen zum Beginn des Panoramaweges hoch.

Auf dem von Bäumen umsäumten Weg gelangt man nach etwa einer halben Stunde sanften Anstiegs zur Haselburg, die mittlerweile in ein Ausflugslokal und einen Veranstaltungsort umgebaut wurde. Neben kulinarischen Genussmomenten wartet die geschichtsträchtige Anlage aus dem 12. Jahrhundert mit malerischen Ausblicken auf die Landeshauptstadt Bozen und das Etschtal auf. Außerdem birgt ihr Inneres wertvolle Renaissancefresken des namhaften Malers Bartlmä Dill Riemenschneider.

Nach der genüsslichen Einkehr folgt man dem Weg Nr. 10 in Richtung Virgl. Er führt durch Wald- und Buschhänge zum traditionsreichen Wendlandhof, der auf dem höchsten Punkt des Virgls zur genüsslichen Einkehr einlädt.

Sodann schlägt man den schmalen, serpentinenreichen Pfad Nr. 9 ein. Er mündet kurz vor Haslach in den bereits bekannten Weg, auf dem man zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

 

Die linde Herbstsonne taucht die Waldhänge in ein warmes Licht
Die linde Herbstsonne taucht die Waldhänge in ein warmes Licht

Interessante Details zur Haselburg

Die Haselburg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, im Laufe derer sie mehrmals ihren Besitzer wechselte. Unter die Schlossherren reihten sich auch die einflussreichen Herren von Völs, welche die stark beschädigte Anlage im 16. Jahrhundert umfassend erneuerten und ihr ihr heutiges Antlitz verliehen.

Auch der bereits erwähnte Freskenzyklus wurde unter diesem Adelsgeschlecht in Auftrag gegeben. Er zeigt unter anderem Szenen aus der römischen Mythologie sowie Portraits acht römischer Herrscher und Feldherren, welche durch je eine Szene aus ihrem Leben ergänzt werden. Diese Motivwahl ist auch insofern interessant, als die Herren von Völs ihr Geschlecht auf das altehrwürdige römische Patriziergeschlecht der Colonna zurückführten, die ihrerseits wiederum behaupteten, direkte Nachfahren der Geschlechts Julius Caesars zu sein. Aus diesem Grunde mag es nicht verwundern, dass das Wappen der Colonna in das Familienwappen der Herren von Völs eingearbeitet wurde...

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:5.9 km
  • Höhenmeter:325 m
  • Min. Höhe:261 m
  • Max. Höhe:542 m

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