Gilfenklamm Sterzing Wanderung

Familienwanderung durch die einzigartige Marmorschlucht der Gilfenklamm

Gilfenklamm
Gilfenklamm

Die Gilfenklamm in Stange bei Sterzing ist nicht nur die einzige Marmorschlucht in Europa, sondern wartet auch mit einem Naturschauspiel der besonderen Art auf: Der tosende Ratschinger Bach zwängt sich zwischen ihre hochaufragenden Felswände und stürzt donnernd und über zahlreiche Wasserfälle zu Tale.

 

In Tausenden von Jahren hat sich der Ratschinger Bach in den Felsen gegraben
In Tausenden von Jahren hat sich der Ratschinger Bach in den Felsen gegraben

Wegbeschreibung Gilfenklamm

Die familienfreundliche Rundwanderung durch die Gilfenklamm nimmt in Stange am Eingang des Ratschinger Tals ihren Anfang. Am Nordende der Ortschaft finden sich zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Dem Wegweiser in Richtung Gilfenklamm folgend, wandert man zunächst entlang des Ratschinger Baches zum hölzernen Eintrittshäuschen.

Dahinter bahnt sich der nunmehr schmale, von Bäumen und Sträuchern umstandene Pfad seinen Weg zur vielbesuchten Schlucht.

Auf sicheren Steigen, Treppen und Brücken wandert man sodann links und rechts des tosenden Wassers durch die imposante Klamm, welche der Ratschinger Bach in den vergangenen 12.000 Jahren in den Marmorfelsen gegraben hat.

Vom angenehmen Luftzug, dem behaglichen Rauschen und dem bisweilen feinen Wasserstaub umfangen, eröffnen sich dem Besucher wahrlich atemberaubende Blicke auf die in Wasserfällen und Strudeln herabstürzenden Wassermassen.

Während in unmittelbarer Kaskadennähe ausschließlich wasserresistente Moose, Farne und Algen gedeihen, verleihen in einiger Entfernung Blumen wie die zarten Glockenblumen, der formschöne Eisenhut oder der krautige Alpen-Milchlattich der ansonsten unwirtlichen Gegend ein freundlicheres Antlitz.

Nach etwa einer Stunde erreicht man das Ende der Gilfenklamm. In der Nähe des gegenüberliegenden Gasthauses „Jaufensteg“ weisen Wegweiser den Weg in Richtung Stange. Diesen bzw. den Markierungen 11A und 25 folgend, gelangt man durch sanfte Wiesen und einen lichten Wald nach Stange zurück. Unterwegs eröffnen sich traumverlorene Blicke ins Tal, die höherliegenden Dörfer sowie die umliegende Bergwelt. Insbesondere die Telfer Weißen stechen hervor.

 

Durch einen lichten Wald zur Gilfenklamm
Durch einen lichten Wald zur Gilfenklamm

Angegebene Gehzeiten Gilfenklamm

Wanderung klammaufwärts: ca. 1 Stunde

Wanderung klammabwärts: ca. 30-45 Minuten

Jaufensteg – Stange: ca. 50 Minuten

 

Auf dem Rückweg tun sich malerische Ausblicke auf
Auf dem Rückweg tun sich malerische Ausblicke auf

Kleiner Einblick in die Geschichte der Gilfenklamm

Nach zwei Jahre währenden, mühevollen und risikoreichen Arbeiten wurde die Gilfenklamm im Jahre 1895 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Fortan konnten Besucher auf sicheren Brücken und Steiganlagen Zeugen dieses einzigartigen Naturschauspiels werden.

Wenngleich sie drei Jahre später anlässlich des 50. Thronjubiläums des Habsburgerkaisers in „Kaiser-Franz-Joseph-Klamm“ umgetauft wurde, sollte sich dieser Name nicht halten.

Heute können Besucher die beliebte Klamm von Anfang Mai bis Anfang November von 09 – 17 Uhr bzw. von Juli bis August von 09 – 18 Uhr besuchen (Stand Sommer 2019).

 

Entlang des Ratschinger Baches zum Eintrittshäuschen
Entlang des Ratschinger Baches zum Eintrittshäuschen

Interessantes Detail zur Gilfenklamm

Ein Teil des Marmors, der heute die Innsbrucker Hofkirche ziert, wurde in der Gilfenklamm abgebaut.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:4.6 km
  • Höhenmeter:200 m
  • Min. Höhe:971 m
  • Max. Höhe:1171 m

Höhenprofil

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