Die Erdpyramiden in Terenten am Mühlenweg

Wanderung auf der Pustertaler Sonnenterrasse

Alte Mühle am Terner Mühlenlehrpfad
Alte Mühle am Terner Mühlenlehrpfad

Terenten war einst die Kornkammer des unteren Pustertales. Entlang des Mühlenweges kann man noch heute die bis zu 500 Jahre alten, liebevoll restaurierten Mühlen von einst bestaunen. Außerdem führt der Weg an den Terner Erdpyramiden vorbei.

 

Ein Naturphänomen der besonderen Art: die Terner Erdpyramiden
Ein Naturphänomen der besonderen Art: die Terner Erdpyramiden

Wegbeschreibung Mühlenweg

Diese natur- und kulturkundlich anregende Rundwanderung nimmt am Parkplatz in der Dorfmitte Terentens ihren Anfang.

Hier folgt man der Straße ein kleines Stück nach unten, bis rechts der Mühlenweg mit der Markierung Nr. 2 abzweigt. Entlang des munter plätschernden Terner Baches führt dieser im sanften Anstieg durch Wald und Wiesen.

Schließlich erreicht man eine asphaltierte Straße, zu deren Rechten die filigranen Terner Erdpyramiden in die Höhe ragen. Vis-á-vis lädt die Jausestation Jenewein zur gemütlichen Einkehr ein.

Weiterhin dem sanft ansteigenden Weg Nr. 2 folgend, gelangt man alsbald zu den liebevoll restaurierten, bis zu 500 Jahre alten Terner Mühlen. Sie erinnern an jene nicht allzu ferne Zeit, in der die Menschen die Kraft des Wassers nutzten, um das Korn zu Mehl zu verarbeiten. Mehrere Infotafeln geben Einblick in ihre einstige Funktion und Geschichte.

Nach der Überquerung des Baches nahe der letzten Mühle wandert man auf dem Panoramaweg Nr. 1 ins Dorf zurück. Wie bereits der Name des Weges verspricht, genießt man auf dem Rückweg einen schönen Blick auf Terenten und die umliegende Bergwelt.

 

Selbst in der kalten Jahreszeit sonnenverwöhnt - der Terner Panoramaweg
Selbst in der kalten Jahreszeit sonnenverwöhnt - der Terner Panoramaweg

Zur Entstehung von Erdpyramiden im Allgemeinen

Voraussetzungen für die Entstehung von Erdpyramiden sind regelmäßige Niederschläge, feinkörniges, leicht erodierbares Erdreich, eine windgeschützte Hanglage sowie nahezu erosionsresistente Felsbrocken.

Während das Regenwasser im Laufe der Zeit tiefe Furchen in das umliegende, feinkörnige Erdreich gräbt, schützen die Decksteine das unter ihnen lagernde Material. Je weiter sich das Wasser in die Tiefe vorarbeitet, desto höher wachsen die formschönen Pfeiler wortwörtlich aus dem Boden.

Lösen sich indes ihre Decksteine, sind auch sie den Niederschlägen schutzlos ausgesetzt.

 

Im sanften Anstieg durch Wald und Wiesen
Im sanften Anstieg durch Wald und Wiesen

Zur Entstehung der Erdpyramiden bei Terenten im Besonderen

Im Jahre 1837 ging ein heftiges Unwetter nieder, in dessen Folge der Terner Bach unter anderem drei Wohnhäuser, 16 Mühlen und enorme Schuttmassen mit sich riss. Damals mag auch jener Hang abgebrochen sein, auf dem heute die Terner Erdpyramiden thronen. Im Laufe der Zeit konnten der Regen und die Schneeschmelze so dieses Ensemble steinbedeckter Lehmsäulen formen.

Das Material, aus dem die bizarren Pfeiler bestehen, stammt übrigens aus Moränenablagerungen der letzten Eiszeit. Ihre nahezu weiße Farbe rührt daher, dass diese eiszeitlichen Ablagerungen vornehmlich granitischen Ursprungs waren.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:01:45 h
  • Länge:5.1 km
  • Höhenmeter:225 m
  • Min. Höhe:1202 m
  • Max. Höhe:1441 m

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