Dürerstein wandern

Kurze Wanderung von Klausen zum Dürerstein

Ausblick vom Dürerstein auf Klausen und Kloster Säben
Dauer
00:30h
Länge
.9km
Höhenmeter
25m
leicht

Der Dürerstein in Klausen ist ein malerischer Aussichtspunkt, zu dem ein kurzer Spaziergang führt. Das lauschige Plätzchen ist nach dem Nürnberger Maler Albrecht Dürer (1471-1528) benannt, der von hier aus das kleine Städtchen am Eisack malte.

 

Am Eisackufer erinnert eine Skulptur an Alexander Koester und seine berühmten Entenbilder

Wegbeschreibung Dürerstein

Der Spaziergang auf den Dürerstein beginnt bei der Pfarrkirche des idyllischen Künstlerstädtchens Klausen (Parkplätze finden sich am nördlichen Stadteingang und neben der Feuerwehrhalle).

Auf der anderen Seite der Brücke weist das Wanderschild Nr. 5 den Weg in Richtung Albions. Er führt durch die Unterführung Seebegg, hinter welcher der nunmehr nahe Dürerstein erstmals ausgeschildert ist.

Dem rechts abzweigenden Weg folgend, gelangt man nach wenigen hundert Metern zu diesem lauschigen Aussichtspunkt, von dem aus Albrecht Dürer ein Aquarell des kleinen Städtchens am Eisack anfertigte. An ebendieser Stelle lädt heute die Dürerbank zum Verweilen und Genießen ein.

Der Rückweg vom Dürerstein erfolgt auf dem Hinweg. Wer möchte, kann aber auch nach Lajen oder über Albions zum Ansitz Lusenegg weiterwandern.

 

Der Dürerstein in Klausen erinnert an den Aufenthalt Albrecht Dürers

Dürer in Klausen

Als der damals 23-jährige Malergeselle Albrecht Dürer im Jahre 1494 seine erste Italienreise unternahm, führte ihn sein Weg auch nach Klausen. Da ein Unwetter schwere Straßenschäden angerichtet hatte, verweilte er etwa zwei Wochen im beschaulichen Städtchen.

Während dieser Zeit stieg er die damals noch ruppigen Hänge des Tschanberges zum heute nach ihm benannten Dürerstein hoch. Gebannt vom malerischen Ausblick, der sich ihm darbot, fertigte er ein Aquarell an, das später leider verlorenging. Da Dürer seine Ansicht aber in seinem späteren Kupferstich Nemesis oder Das große Glückverarbeitete, sollte sie die Zeiten dennoch überdauern. Darauf ist die griechische Glücks- und Rachegöttin Nemesis zu sehen, der das spiegelverkehrt abgebildete Klausen zu Füßen liegt.

Wer genau hinsieht, kann u. a. das altehrwürdige Kloster Säben, den Eisack, eine alte Holzbrücke, die Kirche zum heiligen Andreas oder den Thinnebach erkennen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sollte Klausen übrigens zum beliebten Treffpunkt der Kunstschaffenden avancieren: Immer mehr Maler, Schriftsteller und Bildhauer fanden sich im kleinen Städtchen ein, das seither das Attribut „Künstlerstädtchen“ trägt. Unter ihnen waren auch Franz von Defregger, Albin Egger-Lienz, Hans Piffrader und Alexander Koester.

Infos Dürerstein wandern

  • Dauer:00:30 h
  • Länge:.9 km
  • Höhenmeter:25 m

  • Min. Höhe:515 m
  • Max. Höhe:559 m

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