Wanderung zur Toni Demetz Hütte

Vom Sellajoch zur Toni Demetz Hütte auf der Langkofelscharte

Auf der Langkofelscharte lädt die Toni-Demetz-Hütte zur gemütlichen Einkehr ein
Auf der Langkofelscharte lädt die Toni-Demetz-Hütte zur gemütlichen Einkehr ein

Von den hochaufragenden Felswänden des Langkofel und der Fünffingerspitze umrahmt, lädt die Toni-Demetz-Hütte auf 2.685 m Höhe zur genüsslichen Einkehr ein.

Diese gemütliche Hütte in den Grödner Dolomiten lässt sich auch von St. Christina oder von der Seiser Alm aus erwandern. Diese Wanderbeschreibung nimmt indes am Sellajoch ihren Anfang.

 

Im steten Anstieg zur Toni-Demetz-Hütte
Im steten Anstieg zur Toni-Demetz-Hütte

Wegbeschreibung Toni-Demetz-Hütte

Ausgangspunkt ist einer der zahlreichen Parkplätze am Sellajoch, das Wolkenstein mit Canazei und mithin das Grödnertal mit dem Fassatal verbindet.

Am Sellajoch schlägt man den anfangs sanft ansteigenden Wanderweg Nr. 525 ein, der durch die malerischen Bergwiesen zu Füßen des Langkofelmassivs führt.

Alsbald aber gestalten sich die Hänge karger und steiler. Schließlich windet sich der nunmehr schmale Steig in zahlreichen Serpentinen ziemlich steil zur Toni-Demetz-Hütte empor.

Auf der zwischen dem Langkofel und der Fünffingerspitze eingeschnittenen Langkofelscharte thronend, lädt sie zur gemütlichen Einkehr vor atemberaubender Kulisse ein. Neben den hausgemachten Gaumenfreuden werden hier auch gluten- und/oder laktosefreie Mehlspeisen serviert.

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg. Alternativ dazu kann man auch mit einer der nostalgischen Zweier-Kabinenbahnen zum Ausgangspunkt hinabschweben oder zur Langkofelhütte weiterwandern.

 

Von der Toni-Demetz-Hütte kann man auch durch das Langkofelkar zur Langkofelhütte weiterwandern
Von der Toni-Demetz-Hütte kann man auch durch das Langkofelkar zur Langkofelhütte weiterwandern

Zum Namensgeber der Hütte

Die Toni-Demetz-Hütte ist nach dem erstgeborenen Sohn des ersten Hüttenwirts Giovanni Demetz benannt, der seinen erst 20-jährigen Sohn nach einem Blitzschlag am Langkofel verlor.

Der Erste, der der abgestürzten Seilschaft zu Hilfe eilte, war Giovanni Demetz selbst. Wenngleich er nur mehr den Tod seines Sohnes feststellen konnte, gelang es ihm, den einzigen Überlebenden der Seilschaft sicher ins Tal zu geleiten.

Ein Jahr später begann er mit dem Bau einer Schutzhütte auf der Langkofelscharte, die den Bergsteigern fortan Unterschlupf und Übernachtungsmöglichkeiten gewähren sollte. Zu Ehren seines verstorbenen Sohnes taufte er sie auf den Namen Toni-Demetz-Hütte.

 

Alternativ zum recht mühsamen Aufstieg kann man auch mit einer der nostalgischen Zweiergondelbahnen zur Toni-Demetz-Hütte hochschweben
Alternativ zum recht mühsamen Aufstieg kann man auch mit einer der nostalgischen Zweiergondelbahnen zur Toni-Demetz-Hütte hochschweben

Details zum Langkofel

Der 3.181 m hohe Langkofel ist übrigens die höchste Erhebung der Grödner Bergwelt. Zugleich aber ist das Langkofelmassiv auch das kleinste Massiv in den Dolomiten, das sich übrigens in wenigen Stunden umrunden lässt.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:00 h
  • Länge:4.2 km
  • Höhenmeter:500 m
  • Min. Höhe:2177 m
  • Max. Höhe:2683 m

Höhenprofil

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