Wanderung zur Schlernbödelehütte und Prossliner Schwaige

Rundwanderung in Seis mit geologischen Aussichten am Fusse des Schlerns

Prossliner Schwaige
Prossliner Schwaige

Die gleichermaßen abwechslungsreiche wie lehrreiche Rundwanderung zur Schlernbödelehütte und zur Prossliner Schweige nimmt an der Talstation der Seiser-Alm-Bahn ihren Anfang, die mit zahlreichen Parkmöglichkeiten aufwartet.

Hier folgt man dem breiten Waldweg Nr. 8 in Richtung Bad Ratzes, der alsbald in den Weg Nr. 1 übergeht.

Im kaum merklichen Anstieg erreicht man so nach einer knappen halben Stunde jene Lichtung, an der bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts das erste Badekurhaus errichtet wurde. Damals wurden den Gästen Trink- und Badekuren aus zwei verschiedenen Mineralquellen angeboten, die bei diversen Leiden wie Rheumatismus oder Gicht Heilung bzw. Linderung versprachen.

Während die Eisenquelle im Jahr 2002 durch einen Erdrutsch verschüttet wurde, speist die Schwefelquelle nach wie vor die Ruheoase von Bad Ratzes, die im Sommer 2014 errichtet wurde.

Nahe Bad Ratzes zweigt der nunmehr schmale Steig Nr. 1 in Richtung Schlernbödelehütte ab. Im steten, bisweilen recht steilen Anstieg windet sich dieser serpentinenförmig durch einen friedvollen Wald, der immer wieder Blicke auf die imposanten Felswände des Schlernmassivs freigibt.

Nach insgesamt etwa zwei Stunden erreicht man die Schlernbödelehütte. Inmitten einer aussichtsreichen Waldlichtung lädt sie zu Füßen des Schlern zur genüsslichen Einkehr ein. Die Kapelle hinter der Almhütte gedenkt übrigens jener Bergsteiger, die seit 1894 im Schlerngebiet ihr Leben ließen.

Nach wie vor der Markierung Nr. 1 folgend, quert man sodann nahezu eben die großenteils bewaldeten Steilhänge in Richtung Prossliner Schwaige.

An der nächsten Abzweigung folgt man dem Weg Nr. 10, der nach etwa 20 Minuten zu dieser gemütlichen Almhütte auf 1.740 m Höhe führt.

Nun folgt der bisweilen recht steile Abstieg über den sog. Geologensteig Nr. 1A. Unterwegs geben zehn Infotafeln samt steinernen Exponaten Einblick in die Jahrmillionen währende Erdgeschichte der westlichen Dolomiten. In dieser tiefen Schlucht, die der Frötschbach im Laufe der Zeit gegraben hat, sind die unterschiedlichen Gesteinsschichten der Dolomiten nämlich besonders klar erkennbar – sie ist sozusagen ein Lesebuch für Geologen.

Nach etwa einer Stunde mündet der Geologensteig bei Bad Ratzes wieder in den bekannten Weg Nr. 1, auf dem man zum Ausgangspunkt zurückgelangt.

 

Schlernbödelehütte
Schlernbödelehütte

Angegebene Richtzeiten

Talstation Seiser-Alm-Bahn – Schlernbödele-Hütte: 2h

Schlernbödele-Hütte – Prossliner Schwaige: 50min

Prossliner Schwaige - Talstation Seiser-Alm-Bahn: 1:20h

Infos zur Wanderung

  • Dauer:04:10 h
  • Länge:12.9 km
  • Höhenmeter:775 m
  • Min. Höhe:1016 m
  • Max. Höhe:1813 m

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