Wanderung zur Schlüterhütte von Campill

Hüttentour zwischen dem Gadertal und Villnöss

Um 1900 zählte die Schlüterhütte zu den modernsten Berghütten der Dolomiten
Um 1900 zählte die Schlüterhütte zu den modernsten Berghütten der Dolomiten

Als die Schlüterhütte im Jahre 1898 eröffnet wurde, zählte sie zu den modernsten Schutzhütten in den Dolomiten. Heute wird die Schlüterhütte insbesondere von Villnöss und vom Gadertal erwandert. Diese Wegbeschreibung nimmt in Campill ihren Anfang.

 

Herbstwanderung zur Schlüterhütte
Herbstwanderung zur Schlüterhütte

Wegbeschreibung Schlüterhütte

Ausgangspunkt dieser Rundwanderung ist das ländlich geprägte Campill/Lungiarü am Eingang des Gadertals.

Nahe der Dorfkirche folgt man dem anfangs breiten Weg Nr. 4, der ins friedvolle Mühlental führt. Längs dieses beschaulichen Weges stößt man auf liebevoll renovierte alte Mühlen. Sie erinnern an jene nicht allzu ferne Zeiten, in denen die Einheimischen die Kraft des Wassers nutzten, um das Korn zu Mehl zu verarbeiten. Einige Infotafeln geben Einblick in ihre einstige Funktion.

Stets die Markierung Nr. 4 in Richtung Schlüterhütte beibehaltend, steigt der Weg ziemlich steil durch das bewaldete Serestal an.

Hinter der Waldgrenze schlängelt sich der nunmehr sanfte Pfad durch die verträumten Peitlerwiesen zum Kreuzkofeljoch hoch, das den Übergang zwischen Campill und Villnöss und somit den Übergang zwischen dem Gader- und dem Eisacktal markiert.

Nun ist die Schlüterhütte, die den Sommer über zur genüsslichen Einkehr einlädt, nicht mehr fern. Nach wenigen Gehminuten erreicht man dieses Schutzhaus, das mit einem schönen Blick auf die Geisler, das tiefer liegende Villnöss und die Sarntaler Alpen aufwartet.

 

Am Mühlenweg
Am Mühlenweg

Rückweg von der Schlüterhütte

Auf dem Rückweg schlägt man zunächst den Hinweg ein. Auf dem Kreuzkofeljoch folgt man diesmal aber dem sanften Weg Nr. 35, auf dem sich ein malerischer Blick auf die gegenüberliegenden Dolomiten und den imposanten Peitlerkofel eröffnet.

Alsbald zweigt rechts der Weg Nr. 4B ab, der schließlich in den Weg Nr. 4 mündet und mithin auf teils bekanntem Wege zum Ausgangspunkt zurückführt.

 

Einem Gemälde gleich: die verträumten Vaciarawiesen
Einem Gemälde gleich: die verträumten Vaciarawiesen

Angegebene Aufstiegszeit

Campill - Schlüterhütte: 3h

 

Heiligkreuzkofel im Naturpark Fanes-Sennes-Prags
Heiligkreuzkofel im Naturpark Fanes-Sennes-Prags

Anmerkung zur Schlüterhütte

Von der Schlüterhütte empfiehlt sich ein kurzer Abstecher auf den nahen Zendleser Kofel, der nur etwa 20 Gehminuten entfernt liegt und mit einem schönen Ausblick auf die Geisler, die umliegende Bergwelt und das tiefer liegende Villnöss aufwartet.

 

Infos zur Wanderung

  • Dauer:05:15 h
  • Länge:12.9 km
  • Höhenmeter:950 m
  • Min. Höhe:1398 m
  • Max. Höhe:2341 m

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