Wanderung Schönbichl

Von Oberwielenbach bei Percha auf den Schönbichl und zur Lercheralm

Gipfelkreuz und Aussichtsbank des Schönbichl
Gipfelkreuz und Aussichtsbank des Schönbichl

Wer die erholsame Stille der Berge sucht, ist auf dem Schönbichl im Naturpark Rieserferner-Ahrn genau richtig. Wie bereits sein Name vermuten lässt, wartet er obendrein mit einer malerischen Aussicht auf. Der Schönbichl kann vom Bergweiler Tesselberg oder auf der hier vorgeschlagenen Route über die Lercheralm erwandert werden.

 

Die letzten Anstiegsmeter auf den friedvollen Schönbichl
Die letzten Anstiegsmeter auf den friedvollen Schönbichl

Wegbeschreibung auf den Schönbichl

Die Wanderung auf den Schönbichl nimmt am unteren, zwischen Oberwielenbach und Platten gelegenen Wanderparkplatz ihren Anfang (Anfahrt über Percha). Sollte dieser belegt sein, kann man sein Fahrzeug auch auf dem etwas höher gelegenen Parkplatz zu den Erdpyramiden abstellen.

Am unteren Parkplatz zweigt der breite Wanderweg Nr. 1 ab, der sogleich in einen lichten Wald eintaucht. Er führt im zumeist gemächlichen, aber steten Anstieg zur idyllisch gelegenen Lercheralm.

Hinter der verträumten Almhütte folgt man weiterhin dem breiten Wanderweg Nr. 1, der sich weiterhin den plätschernden Wielenbach entlangschlängelt.

Schließlich weist am linken Wegesrand ein mit der Nummer 7B markiertes Holzschild den Weg in Richtung Schönbichl. Der anfangs leicht verwachsene, aber stets gut markierte Pfad führt im steten Anstieg über nahezu unberührte Wald- und Weidehänge, die immer wieder malerische Ausblicke auf die umliegende Bergwelt freigeben.

Schließlich erreicht man die Waldgrenze, hinter welcher der Weg an winzigen Bergseen vorbei durch die urwüchsigen, von Zwergsträuchern und Bergblumen bewachsenen Hänge auf den frei aufragenden Schönbichl ansteigt.

Auf der Aussichtsbank unter dem schlichten Gipfelkreuz genießt man schließlich eine berückende Aussicht auf die teils vergletscherten Gipfel der Zillertaler Alpen, die nördlichen Dolomiten und die Rieserfernergruppe. In erster Linie aber mag der benachbarte Rammelstein ins Auge stechen.

Der Rückweg vom Schönbichl erfolgt auf dem Hinweg. Dabei sollte man sich die Einkehr in die behagliche Lercheralm nicht entgehen lassen, in der die Gäste mit schmackhaften, liebevoll zubereiteten Gerichten verwöhnt werden.

 

Wo Wanderer mit hausgemachten Köstlichkeiten verwöhnt werden: Lercheralm
Wo Wanderer mit hausgemachten Köstlichkeiten verwöhnt werden: Lercheralm

Anmerkung Wanderung Schönbichl

Insgesamt ist die Wanderung auf den Schönbichl nicht schwierig. Da sich der schmale Steig aber mitunter über abfallende Hänge windet, ist doch etwas Trittsicherheit gefragt.

 

Auf dem Gipfel des Schönbichl gedeiht der giftige Eisenhut
Auf dem Gipfel des Schönbichl gedeiht der giftige Eisenhut

Interessantes Detail zum Schönbichl

Auf dem Gipfel des Schönbichl gedeiht der Blaue Eisenhut. Diese giftige Pflanze galt in der Antike als „pflanzliches Arsen“, mit der so mancher Giftmord verübt wurde. Auch der vierte römische Kaiser Claudius soll im Jahre 54 n Chr. mit dem schnell wirkenden Gift des Eisenhutes ermordet worden sein...

Der Eisenhut, der an den Hängen des Himalaya gedeiht, soll indes die giftigste Pflanze der Welt sein...

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:45 h
  • Länge:16.6 km
  • Höhenmeter:1000 m
  • Min. Höhe:1431 m
  • Max. Höhe:2448 m

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