Von Seis am Schlern nach St. Konstantin

Leichte Wanderung am Naturpark Schlern-Rosengarten zum malerischen Kirchlein St. Konstantin

Das St.-Konstantin-Kirchlein im gleichnamigen Weiler
Das St.-Konstantin-Kirchlein im gleichnamigen Weiler

Zwischen Seis und Völs am Schlern liegt der beschauliche Streuweiler St. Konstantin, der nach seinem anmutigen Kirchlein zum Heiligen Konstantin benannt wurde. Von Seis führt ein sanfter, kinderwagentauglicher Spazierweg zu diesem idyllisch gelegenen Gotteshaus.

 

Die Wanderung von Seis nach St. Konstantin eignet sich bestens für Ausflüge mit der ganzen Familie
Die Wanderung von Seis nach St. Konstantin eignet sich bestens für Ausflüge mit der ganzen Familie

Wegbeschreibung von Seis nach St. Konstantin

Diese leichte Wanderung nimmt an der Talstation der Seiser-Alm-Bahn ihren Anfang, an der sich zahlreiche Parkmöglichkeiten finden.

Dem blauen Straßenschild in Richtung Völs am Schlern folgend, wandert man zunächst die Straße entlang.

Schließlich zweigt am linken Straßenrand der sanfte Spazierweg Nr. 11 in Richtung St. Konstantin ab. Er schlängelt sich ohne nennenswerte Höhenunterschiede durch eine Unterführung, lichte Haine und sanft geschwungene Wiesen.

Unterwegs erschließen sich malerische Ausblicke auf Seis, den Laranzer Wald, die gegenüberliegenden Eisacktaler Hänge und den imposanten Schlern. Außerdem kommt man an einem alten Kalkofen vorbei, neben dem eine Infotafel Einblicke in das alte, kräftezehrende Handwerk des Kalkbrennens gibt.

Nach etwa einer Stunde erreicht man den Weiler St. Konstantin, dessen zwiebelförmiger Kirchturm bereits aus der Ferne sichtbar war. Das anmutige Gotteshaus thront auf einem sanften Porphyrhügel, in dessen Hintergrund sich der imposante Schlern mit der Santner- und Euringerspitze erhebt.

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg (alternativ dazu kann man auch nach Völs weiterwandern). Längs des Weges bieten Aussichtsbänke reichlich Gelegenheit zum Innehalten und Verweilen.

 

Blick auf den Laranzer Wald
Blick auf den Laranzer Wald

Kleiner Einblick in die Geschichte des Kirchleins zum Heiligen Konstantin

1281 erstmals urkundlich erwähnt, wurde die Kirche St. Konstantin zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Auftrag des damaligen Landeshauptmanns Leonhard von Völs umfassend umgebaut. Daher vereint es noch heute romanische und vor allem spätgotische Elemente (Spitzbogenfenster, Strebepfeiler, Netzgewölbe etc.) in sich. Der Zwiebelturm und der Hochaltar stammen indes aus der Zeit des Barock.

Heute ist das idyllisch gelegene Gotteshaus, in dem sich übrigens zahlreiche Ehepaare das Ja-Wort geben, eines der beliebtesten Fotomotive der Umgebung.

Wie bereits sein Name vermuten lässt, wurde dieses Gotteshaus dem römischen Kaiser Konstantin geweiht. Dieser umsichtige Herrscher, der auf dem Sterbebett zum Christentum übergetreten sein soll, ließ auch den Christen im Mailänder Toleranzedikt von 313 Religionsfreiheit zuteilwerden. Zuvor waren viele von ihnen grausamen Verfolgungen zum Opfer gefallen.

Infos zur Wanderung

  • Dauer:02:15 h
  • Länge:8.2 km
  • Höhenmeter:100 m

  • Min. Höhe:901 m
  • Max. Höhe:998 m

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