Das Ponale-Wasserkraftwerk in Riva

Zu Füßen des steil aufragenden Rocchetta-Massivs

Im Geist des Jugendstils gehalten: das Ponale Kraftwerk in Riva
Im Geist des Jugendstils gehalten: das Ponale Kraftwerk in Riva

Das im Jugendstil gehaltene Wasserkraftwerk wurde in den 1920er Jahren nach den Plänen des hiesigen Architekten Giancarlo Maroni erbaut. Es wird von den Wassern des etwa 500m höher gelegenen Ledrosees gespeist, die über unterirdische Stollen in die monumentalen Rohre des Kraftwerks abgeleitet werden. Auf diese Weise werden jährlich in etwa 80 Millionen Kilowattstunden Strom gewonnen.

 

Aus Dankbarkeit dafür, dass der risikoreiche Bau des Wasserkraftwerkes relativ glimpflich verlaufen war, errichteten Bergleute im Jahre 1935 die anmutige Kapelle Santa Barabara. Hoch über den Dächern Rivas gelegen, ist sie heute ein beliebtes Ausflugsziel.

 

Weithin sichtbar: das markante Ponale Kraftwerk in Riva
Weithin sichtbar: das markante Ponale Kraftwerk in Riva

Details am Rande

Als der Wasserspiegel des Ledrosees infolge des Anschlusses an das Wasserkraftwerk absank, wurden Reste einer in etwa 3.500 Jahre alten Pfahlbausiedlung aus der Bronzezeit freigelegt.

Architekt Maroni war nach dem Ersten Weltkrieg maßgeblich am Wiederaufbau und der Neugestaltung Rivas beteiligt. Daneben betraute ihn der exzentrische Schriftsteller, Frauen- und Kriegsheld Gabriele D’Annunzio mit der Planung seines opulenten Wohnsitzes, des mittlerweile zum Museumskomplex umgestalteten "Vittoriale degli Italiani" in Gardone Riviera.

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