Wanderung zur Teplitzer Hütte

Von Ridnaun über die Grohmannhütte zur Hütte unterhalb des Becherhauses

Teplitzer Hütte
Teplitzer Hütte

Inmitten der abgeschiedenen Ridnauner Bergwelt lädt die Teplitzer Hütte auf 2.586 m Höhe zur genüsslichen Einkehr ein.

 

Keck thront das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel
Keck thront das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel

Wegbeschreibung Teplitzer Hütte

Die Wanderung zur Teplitzer Hütte nimmt im Ridnauner Talschluss nahe dem bekannten Bergwerk Schneeberg ihren Anfang, das mittlerweile ein Bergbaumuseum beherbergt.

Am Wanderparkplatz weist die Markierung Nr. 9 den Weg in Richtung Grohmann- bzw. Teplitzer Hütte.

Er führt zunächst durch einen harzduftenden Nadelwald und sodann der erfrischenden Burkhardklamm entlang zum weitläufigen Agelsboden.

Hier folgt man weiterhin dem rechts abzweigenden Pfad Nr. 9, der sich im nunmehr steileren, serpentinenförmigen Anstieg durch das urwüchsige, von mächtigen Felsen umfriedete Gelände windet.

Nach etwa 2,5 Stunden erreicht man die Grohmann-Hütte, die inmitten der unwirtlichen Gegend zur genüsslichen Einkehr einlädt.

Nahe der Hütte rückt unser eigentliches Ziel erneut ins Blickfeld: die auf einem kargen Felsen thronende Teplitzer Hütte, zu der sich der schmale Pfad nun ziemlich steil nach oben windet. Einige ausgesetzte, aber relativ einfach zu überwindende Passagen sind mit einer Stahlbrücke und Stahlseilen gesichert.

Oben angekommen, macht sich der Aufstieg gleich doppelt bezahlt: Einerseits lädt die Hütte zu einer genüsslichen Rast auf der gemütlichen Sonnenterrasse ein, andererseits wartet sie mit einem imposanten Blick auf einige Dolomitengipfel und die umliegenden Hochgebirge der Stubaier Alpen auf. Namentlich der vergletscherte Becher und sein gleichnamiges Schutzhaus, das auf 3.196 m Höhe das höchstgelegene in Südtirol ist, scheinen zum Greifen nah.

 

Entlang des fröhlich plätschernden Gebirgsbächleins zur Grohmann-Hütte
Entlang des fröhlich plätschernden Gebirgsbächleins zur Grohmann-Hütte

Rückweg von der Teplitzer Hütte

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg. Nahe dem Agelsboden kann man diesmal auch den Weg zur gleichnamigen Alm einschlagen, der über eine Hängebrücke führt. Hinter der Hütte eben weiterwandernd, gelangt man auf den bereits bekannten Pfad zurück.

 

Rückwärtsgewandter Blick auf den Agelsboden
Rückwärtsgewandter Blick auf den Agelsboden

Angegebene Aufstiegszeiten

Wanderparkplatz – Grohmann-Hütte: 2h40'

Wanderparkplatz – Teplitzer Hütte: 3h40'

Infos zur Wanderung

  • Dauer:06:00 h
  • Länge:15.3 km
  • Höhenmeter:1175 m
  • Min. Höhe:1404 m
  • Max. Höhe:2586 m

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